Veranstaltungen

Hier finden Sie eine Übersicht aller Veranstaltungen in der Fischhalle.

Veranstaltungen

Hinweis:
Das für den 1.2.2019 angekündigte Konzert von Ulla Meinecke wird auf den 23.3.2019 verschoben.
Liebe Besucher,
für Reservierungen schreiben Sie uns bitte eine E-Mail:
Reservierungen für Konzerte: info@fischhalle-harburg.de
Reservierungen für Lesungen: literatur@fischhalle-harburg.de
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Freitag, 11.1.2018 – 20 Uhr

Trio LumiMare „Bewegungen von Licht und Meer“

Foto: Trio LumiMare

Außergewöhnliche Musik, die durchwegs von Mathias Schabow komponiert und für das Trio arrangiert wurde. Schwer zu beschreiben – man muss es hören und es ist absolut hörens- und sehenswert!

Eintritt 10 €

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Samstag, 12.1.2019 – 17 Uhr

Vernissage: „Eine Maske – ein Zauber“

Foto: Thomas Klöppel

Innerhalb eines fortlaufenden Kunstprojektes der Brücke Harburg – Treffpunkt für seelische Gesundheit – entstehen Masken, die den Facettenreichtum menschlicher Emotionen wiederspiegeln. Eine Maske wird nicht einfach hergestellt. Sie wird vielmehr aus der inneren Bilderwelt des Künstlers in einem Prozess schöpferisch hervorgebracht. Im Laufe des kreativen Gestaltens tritt dabei der Kopf, der es nicht wissen kann, von ganz alleine in den Hintergrund. Geschöpft wird aus der grenzenlosen Fantasie und dem Meer des Unbewussten. Die Werkzeuge sind die Hände des Künstlers, die zeitvergessen Stunde um Stunde die sich im werden befindliche Maske kneten, streichen und formen. Zuweilen entsteht eine heilsame Ruhe in der Beschäftigung mit sich selbst: Eine Art innere Versenkung. Mit zunehmender Form der Maske begegnet dem Künstler mehr und mehr ein Teil seiner inneren Welt, der jetzt Ausdruck und Form bekommen hat. So vollzieht sich eine Demaskierung durch Maskierung.

Eintritt frei!

Die Ausstellung ist bis zum 6.2.2019 in der Fischhalle zu sehen.

 


Sonntag, 13.1.2019 – 17 Uhr

Martin Bellof & Bo Heart

Fotos: Martin Bellof / digitalfotografie-fischer.de

Martin Bellof
In seiner Heimat Fulda ist Martin Bellof weit mehr als ein Geheimtipp. Die Konzerte des Wahl-Hamburgs sind dort regelmäßig ausverkauft. Völlig verständlich, urteilt das Publikum. Schließlich zieht der Singer/Songwriter seine Zuschauer mit einer durchweg authentischen Art mühelos in seinen Bann. Musikalisch über jeden Zweifel erhaben. Ruhige Töne als Kontrapunkt zur Dauerbeschallung aus der Konserve. Wunderschöne, eingängige Melodien, geschrieben für all die Menschen, die Tiefe und Inhalt wertschätzen. Freuen Sie sich auf einen ganz besonderen Abend mit einem musikalisch-philosophischen Wechselspiel aus Gitarre, Klavier und Erzählungen eines Musikers und Denkers.

Bo Heart
Ein Programm mit einer Mischung aus Blues, Country, Gospel, Boogie Woogie und souligem Pop, eigene Songs und Interpretationen von Liedern, die zum Soundtrack der jüngeren Geschichte gehören. Bo Heart (Piano und Gesang) blickt auf eine lange berufliche Laufbahn als Musiker und Songwriter zurück. Sie begann 1977, gleich nach der High School, in Kneipen und Hotelbars im Westen Kanadas. 1985 kam er mit seiner damaligen Band nach Hamburg. Seit 1990 ist er Pianist und Vocalist bei Klaus Lage und Vicky Leandros. Zu den Höhepunkten seiner Arbeit gehört das Projekt „4 Your Soul“ mit Xavier Naidoo und Edo Zanki, Tourneen mit Jazzlegende Albert Mangelsdorff, Edo Zanki und nicht zuletzt die musikalische Leitung des Konzertes von Vicky Leandros in der Elbphilharmonie Hamburg im Januar 2018.

Eintritt frei / Hutspende


Donnerstag, 17.1.2019 – 19 Uhr

„Der Hafen liest“: „Brennende Gischt – ein Sylt Krimi“

Foto: Sabine Weiss

Autorenlesung mit Sabine Weiss. Im zweiten Fall ermitteln Liv Lammers und ihr Team in der Welt der Sylter High Society. Unter deren glänzender Oberfläche tun sich Abgründe auf – ebenso bei der Polizei. Ein Unbekannter platziert „Beweise“, um Livs Ermittlungen in die falsche Richtung zu lenken…

Ihr Honorar spendet Sabine Weiß der jungen gemeinnützigen Hamburger Umweltstiftung Rüm Hart – Stiftung der Familie Janssen. Ziel der Stiftung, für die Umweltsenator Jens Kerstan eine Patenschaft übernommen hat, sind insbesondere Projekte zum Umweltschutz und der Umweltbildung in Norddeutschland. Der friesische Wahlspruch „Rüm Hart – klaar Kimming“ (weites Herz – klarer Horizont) bildet den Bogen zwischen der Stiftung und den spannenden Sylt-Krimis von Sabine Weiß.

Eintritt 10 €

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Freitag, 18.1.2019 – 20 Uhr

Matt Charles / Jens Skwirblies (Keyboard)

Foto: Matt Charles / Jens Skwirblies

Matt Charles, Singer/Songwriter aus Tasmanien und seit 2008 Wahlhamburger, präsentiert einzigartig schöne Songs gesungen von einem Künstler mit einer einzigartigen Stimme! Dieses Mal im Duo mit dem „Lake“-Keyboarder Jens Skwirblies!

Eintritt 10 €

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Freitag, 25.1.2019 – 20 Uhr

Sue Sheehan Band

Foto: Sue Sheehan Band

„American Songwriting with Irish Roots“, besser kann man das Quartett um die Amerikanerin Sue Sheehan wohl nicht beschreiben. 2017 gründeten vier Freunde die Formation, als sie die erste gemeinsame Platte aufnahmen – aus dem ursprünglich geplanten Solo-Projekt von Sue Sheehan mit Gastmusikern wurde die Sue Sheehan Band.

Aber was hat die vier dazu bewogen, eine neue Band zu gründen? Es ist die Ausrichtung auf einen neuen Musikstil: die Sue Sheehan Band spielt fast ausschließlich Songs, die Sue selber getextet und komponiert hat. Da sie weder Ihre amerikanische Heimat noch die irischen Wurzeln Ihrer Vorfahren verleugnen kann, sind genau diese Musikeinflüsse, ergänzt um einen Hauch Gospel und eine Prise Jazz in den Arrangements der Sue Sheehan Band zu finden.

Kenner der Szene wissen natürlich, dass alle Mitglieder bereits in anderen Zusammensetzungen und Bands gemeinsam musiziert haben und somit ein eingespieltes Team sind. Sue ist eine charmante und überaus unterhaltsame Gastgeberin und hilft dem Publikum gern, die Sorgen des Alltags für die Dauer eines Konzerts und oft auch darüber hinaus hinter sich zu lassen. Wer die Sue Sheehan Band erlebt hat, wird sie so schnell nicht vergessen!

Eintritt 12 €

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Samstag, 26.1.2019 – 20 Uhr

Judith Tellado

Foto: Judith Tellado

„Ihre Stimme fällt auf in der Flut der Neuerscheinungen“, schreibt der kulturSPIEGEL über die puertorikanische Sängerin und ihr Album „Under Neon Stars“; das Jazz Podium kommentiert, dass „Judith Tellado mit diesem Album souverän und klangschön im europäischen Jazz-Singer-Songwriter-Genre angekommen sei“.

Für das im Mai 2019 erscheinende neue Album „Yerba Mala“ hat die charismatische Sängerin neue Songs geschrieben und über eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne fast 12.000 € eingenommen, um die Produktionskosten zu finanzieren. Judith Tellado singt auf dem neuen Album in verschiedenen Sprachen: mal auf Englisch, gelegentlich versetzt mit eigenwillig eingestreuten deutschen Satzfragmenten, und auch oft – wenn die Lieder sehr persönlich sind – in ihrer Muttersprache Spanisch.

Auch ihre Bühnenpräsenz zeigt viele Facetten, den Judith Tellado spielt in ihren Konzerten mit Hingabe verschiedenste Perkussionsinstrumente:
mal gibt’s die swingende Snare Drum mit Jazzbesen, mal vermitteln Bongos, Güiro und Shaker ein Flair lateinamerikanischer Folklore.
Einige der neuen Stücke kommen im schlichten Popgewand daher, und die Sängerin legt auf der Cajón sitzend das Groove-Fundament dafür. Auch die Musiker ihres Quartetts wechseln versiert zwischen den Instrumenten, so dass im Laufe eines Konzerts Klavier, Gitarre, Tenor- und Sopransaxophon und Kontrabass zu hören sind.

Die karibische Herkunft der Sängerin ist visuell sehr präsent: ihre Bühnenoutfits näht die erklärte „Do-It-Yourself-Künstlerin“ in traditionell bunten Farben selbst. Gerne präsentiert die Sängerin bei ihren Konzertabenden auch ein oder zwei Werke ihrer surrealistischen Malerei voll bunter Traumwelten und wild rankendem Grün – passend zum Titelsong der sich in Arbeit befindlichen Platte „Yerba Mala“. Der Titel bedeutet übersetzt „Unkraut“, und soll die Kraft der ausufernd wachsenden tropischen Natur ausdrücken – und die eigene Kraft der Sängerin und ihres kulturellen Erbes, welches sie mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein interpretiert und mit vielen anderen Musikstilen zu einem ganz eigenen Sound verbindet.

Eintritt 18 €

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Freitag, 1.2.2019 – 20 Uhr

Disco „Der Hafen tanzt“ mit DJ Corhina

„Quer Beet“ – von den 70ern bis heute. DJ Corhina erfüllt auch gerne eure Musikwuensche.

Eintritt 6 €

 

 


Sonntag, 3.2.2019 – 17 Uhr

Bérangère Palix und Stephan Bienwald – „BIG BANG! Chansons Swing“

Foto © boussouar.com

Bérangère Palix und Stephan Bienwald, das ist ein deutsch-französisches „duo de choc“: einerseits eine temperamentvolle französische Sängerin, die es versteht, mit ihrem tragikomischen Talent und ihrem unnachahmlichem Charme, ihre Lieder wunderbar in Szene zu setzen, andererseits ein virtuoser Berliner Gitarrist, der an seinem Instrument eine ganze Band ersetzt, so dass einem einfach nur noch der Mund offen steht.

Bérangère Palix kam vor vielen Jahren aus Südfrankreich nach Berlin und hat hier eine zweite Heimat gefunden. Natürlich ging nicht alles immer reibungslos… Dies inspirierte sie zu Liedtexten, die Stephan Bienwald dann vertonte. So singt sie z. B. über ihren ersten (und letzten) Sauna-Besuch, über ihre Begegnung mit dem deutschen Geburtstagstisch und über den Spargel-Hype im Frühjahr. Sie läßt den Zauber eines surrealistischen Mikroskomos namens Kleingartenkolonie entstehen und beschäftigt sich mit existentiellen Fragen: Ist das Leben als Stoppknopf in einem Fahrstuhl nicht langweilig? Warum küssen sich die Franzosen ständig auf die Wangen? Wäre das Leben mit Bedienungsanleitung nicht einfacher?

An der Gitarre brilliert Stephan Bienwald, der mit ekstatischen Gitarrenriffs, originellem Fingerstyle und Anleihen an den Gipsy-Swing jedem Chanson seine eigene Stimmung verleiht.

Ein deutsch-französisches Programm voller Witz, Phantasie und brillanter Musikalität!

Eintritt frei / Hutspende


Donnerstag, 7.2.2019 – 19 Uhr

Vernissage LEIN-ART ´18

Bild: Annely Leingärtner

Annely Leingärtner zeigt meist großformatige, farbintensive Acrylbilder; gemalt, gespachtelt, gekleckst, mixed media – abstrakt und figürlich.

Musikalische Begleitung mit Rags, Blues und Folkrock von Nomi & Mac

Eintritt frei!

 

 

 


Freitag, 8.2.2019 – 20 Uhr

Udo Klopke

Foto: Udo Klopke

Es gibt sicherlich wenige Sänger, die von sich behaupten können den Popstar SEAL auf einer Probe vertreten, oder die Band für Marla Glen geleitet zu haben. Der Neusser Udo Klopke könnte das von sich sagen, macht er aber nicht. Er nimmt lieber seine Gitarre in die Hand, und singt seine Songs. Und die sind einfach toll, angesiedelt irgendwo zwischen Rock und Pop, den schottischen Highlands und den Clubs von New Orleans, handeln sie vom Weggehen und Ankommen, vom Lieben und leider-nicht-wieder-geliebt-werden, schönen Beduinentöchtern und Weltumsegelungen. Und das alleine im ersten Song…

Gebürtig aus der mondänen Provinz zwischen Emsland und Osnabrück, zieht es Udo Mitte der 90er in die Rheinmetropole Düsseldorf. Mit dem Kontakt zur dortigen Musikszene zwischen Bluesclubs, Galabühnen, Musicals und TV-Studios gelingt ihm der Sprung zum vielbeschäftigten Berufsmusiker.
Für zahlreiche Künstler und Produktionen steht er seitdem an Mikro und Gitarre.

Er sang die Stadionhymne für Bayer Leverkusen, und Backingvocals für SEAL, spielte Gitarre für das Musical Saturday Night, für Karel Gott, Marla Glen, Bernard Brink, Anna Maria Kaufmann, Thomas Anders u.v.m.

Beeinflusst durch The Police, Bob Dylan, Carl Verheyen, aber auch Reggae- und Countrymusik nimmt er 2005 seine erste EP mit eigenen Songs auf, und beginnt zu touren. Es folgen eine Akustik CD, eine Live DVD, und das bislang erfolgreichste Album „The pirate´s son“.)

Zudem steht mit Udo Klopke ein exzellenter Unterhalter auf der Bühne, der immer wieder die Nähe zu seinem Publikum sucht, es in den Abend einbindet, Songs erklärt, und solange groovt bis auch der letzte Fuß im Saal mitwippt.

Eintritt 12 €

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Samstag, 9.2.2019 – 20 Uhr

Open Stage

Wer traut sich auf die Bühne? Einzel-Musiker, oder Band?

Meldet euch bitte an unter: info@fischhalle-harburg.de, Betreff: Open Stage

Eintritt frei / Hutspende

 


Donnerstag, 14.2.2019 – 19 Uhr

„Der Hafen liest“: „Liebesgeflüster“

Foto: Helga Siebert und Angelika Eger

Egal in welchen Winkel der Welt es einen auch verschlägt, der Liebe kann keiner entweichen, sie erwischt einen überall. Die Hamburger Kabarettistin und Schreiberin Helga Siebert präsentiert uns ein Liebesgeflüster der besonderen Art. Ob Goethe, Heine, Ringelnatz, Morgenstern oder Wilhelm Busch, sie alle hatten offenbar ihre „liebe Not“ mit der Liebe, den Frauen und der Erotik.

Die Musikerin Angelika Eger aus Timmendorf/Niendorf begleitet dieses Programm musikalisch mit ihrem Akkordeon und hat die wunderbarsten Liebeslieder in ihrem Repertoire.

Eintritt 15 €

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Samstag, 16.2.2019 – 20 Uhr

Frank Grischek – „Hauptsache, wir sind zusammen.“

Foto : Grischek Fotografie

Nie gab es einen besseren Zeitpunkt für ein neues, frisches und hochwertiges Akkordeonprogramm. Frank Grischek, „der hinreißend beleidigte Akkordeonkünstler“ (Dieter Hildebrandt), nimmt sich dieser Herausforderung in Zeiten großer Orientierungslosigkeit, neuer Alt-Koalitionen und kultureller Ödnis verantwortungsvoll an und ist zugleich ein „Vollprofi darin, sich für seine schlechte Laune vom Publikum feiern zu lassen“ (Hamburger Morgenpost). „Hauptsache, wir sind zusammen.“ ist nicht nur ein unterhaltsamer Abend mit bestem Akkordeon-Kabarett, sondern auch ein Bekenntnis zu den wirklich wichtigen Dingen des Lebens: Freundschaft und Akkordeon.

Mit einwandfrei unterhaltender Mimik und wendigem Sprachwitz erzählt Grischek selbstsicher vom Leben inmitten einer Gesellschaft, in der 80 Millionen Menschen Musik hören und 3,1 Millionen selbst musizieren. Im Selbstversuch hat er ausgerechnet: Etwa 73% der Deutschen wissen vom Akkordeon kaum mehr, als dass es weltweit das Instrument mit den meisten Falten ist. 2 Millionen Gestrige halten Akkordeon und Musikantenstadl für untrennbar miteinander verbunden. Und über 13% der Jugendlichen wissen nicht einmal, dass es sich bei einem Akkordeon um ein Musikinstrument und nicht etwa um einen Heizkörper handelt.

Fernab von „volkstümlicher“ Tradition bietet Grischek einen virtuosen und gleichzeitig unterhaltsamen Akkordeonabend. Musikalisch zu Hause im argentinischen Tango und in der französischen Musette, in der Klassik wie auch im Folk präsentiert er viele Eigenkompositionen aber auch bekannte Stücke und bringt dazwischen autobiografische und gesellschaftlich relevante Themen höchstvergnüglich zur Sprache. Themen die die Welt verändern könnten. Zumindest für Akkordeonisten.

Eintritt 15 €

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Samstag, 23.2.2019 – 20 Uhr

Roland Prakken/Kannemann – Nordisch Folking

Foto: Roland Prakken & Kannemann

Sie fühlten sich schon immer in den unterschiedlichsten Musikstilen von Folk über Blues und Jazz zu klassischem Singer-Songwriting gleichermaßen zu Hause. Und da die vielseitigen Instrumentalisten all dies, angereichert zuweilen mit einer Prise Rock und Pop, am liebsten mit originellen deutschen Texten kombiniert haben wollten, blieb KLEINE FREIHEIT eigentlich nichts anderes übrig, als kurzerhand ihren eigenen Stil zu erfinden – NORDISCH FOLKING. Songs über Glücksjäger, schräge Vögel, Klabautermänner und die ganze Wahrheit über den Hering mit jeder Menge Kraft und Humor, 100 Prozent handgemacht und akustisch, romantisch, klar und wetterfest.

Nun kommen KANNEMANN und ROLAND PRAKKEN zum einen mit einem ganzen Bündel neuer Songs am 23.02. in die Harburger FISCHHALLE, wobei wie immer kein Aspekt des ganz normalen alltäglichen Wahnsinns unkommentiert bleibt, zum anderen werden sie den zweiten Teil des Konzerts als UKULELE ALLEY CATS ‚unglaublich viersaitig‘ mit der Ukulele bestreiten.

Die Ukulele ist der wahrscheinlich kleinste Riese der Musikwelt, und sie hat diesen ganz speziellen, ungemein freundlichen Klang, dessen Charme sich der Zuhörer einfach nicht entziehen kann. Egal, was man darauf spielt, verleiht der kleine Viersaiter allem eine gewisse Leichtigkeit und Lässigkeit.

Dazu hilft der ausgefeilte Satzgesang und eine mitreißende Mischung aus eigenen Songs, die ‚klingen, als hätte man sie schon auf allen möglichen Radiosendern gesucht aber nicht gefunden‘, sowie Pop-Klassikern, gespielt und begleitet natürlich mit der Ukulele aber auch solch originellen Rhythmusinstrumenten wie dem Teekisten-Bass, Jug und Kazoo. In ihre eigenen deutschen und englischen Songtexte bauen sie gelegentlich gern ein wenig Hawaiianisch ein – auch dies eine in Deutschland einmalige Kombination.

Eintritt 10 €

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Sonntag, 24.2.2019 – ab 11 Uhr

Herzöge, Fabrikanten und Projektentwickler – ein Streifzug durch über 800 Jahre Geschichte im Harburger Binnenhafen

An diesem Tag veranstaltet der Verein Hamburg Guides e.V. seinen alljährlichen Weltgästeführertag im Harburger Binnenhafen. Dabei organisieren engagierte Stadtführer von 11 bis 15 Uhr stündlich Rundgänge durch das Quartier. Die Fischhalle ist Ausgangs- und Zielpunkt für diese Kurz-Führungen. Die Teilnahme an den 45-minütigen Führungen ist kostenfrei.

Eintritt frei!


Samstag, 2.3.2019 – 20 Uhr

WORKING ADVOCATES – Harburger Rock vom Feinsten!

Foto : Working Advocates

Die Harburger Band Working Advocates besteht tatsächlich aus Rechtsanwälten und ihren Freunden. Vorneweg Frontman Harald Muras, Harburger SPD-Urgestein und Bezirksabgeordneter im Unruhestand. Mit dabei u.a. sein Sohn Volker an den Gitarren und den Keybords.

Eintritt frei / Hutspende


Samstag, 9.3.2019 – 20 Uhr

Jon Flemming Olsen

Foto: Beba Lindhorst

Keine Frage: Jon Flemming Olsen ist nicht nur ein exzellenter Sänger und Multiinstrumentalist, er schreibt nicht nur betörend schöne Lieder ganz ohne Anbiederung, Sülz und Schmalz, er ist dazu auch noch ein feinsinniger Entertainer und Geschichtenerzähler. Über sein letztes Album sagt selbst der große Reinhard Mey: “Ich wünschte, es gäbe noch Radiostationen, die so etwas spielen.” Und Olli Schulz findet: “Jon Flemming Olsen ist ein fantastischer Musiker.” Das klingt schon mal gut. Aber – wer genau ist der Mann?

Seit nunmehr 13 Jahren gibt der Hamburger in der preisgekrönten WDR-Serie „Dittsche – das wirklich wahre Leben“ Olli Dittrichs kongenialen Counterpart „Ingo“. Dass der TV-Imbisswirt eigentlich Musiker ist, fällt der Öffentlichkeit erst durch seine ESC-Teilnahme mit „Texas Lightning“ und ihrem Nr.1 Hit „No No Never“ auf. Doch bevor Star-Rummel und kommerzieller Hamsterkäfig ihn so richtig zu fassen kriegen können, entlässt sich Olsen selbst aus der von ihm gegründeten Band und nimmt eine musikalische Auszeit. Offenbar eine wichtige Findungsphase, denn 2014 kehrt er mit „Immer wieder weiter“, seinem ersten Soloalbum zurück – ohne Cowboyhut und auf deutsch. 2017 folgt mit „Von ganz allein“ sozusagen der musikalische Freischwimmer: erstmals stammen Songs und Texte ausschließlich aus seiner Feder.

Rund hundert Auftritte in Clubs, Theatern, auf Kleinkunstbühnen, Festivals und in Wohnzimmern spielt Jon Flemming Olsen in den letzten zwei Jahren – alle komplett solo, auch eine Premiere. „Erst durch das viele live Spielen lernt man die eigenen Songs so richtig kennen“, meint Olsen, “Eigentlich schade, dass sie zu dem Zeitpunkt normalerweise schon fertig aufgenommen sind.” Aus genau diesem Grund wird das Multitalent für sein nächstes Album mit der normalen Routine „Erst CD Veröffentlichung – dann Tour“ brechen und den Spieß umkehren: Die Songs, die erst gegen Ende 2019 auf Tonträger das Licht der Welt erblicken werden, wird Olsens Konzertpublikum vorher bereits live erleben können. Jetzt schon lässt sich sagen: die neuen Lieder werden noch poetischer, noch persönlicher. Nicht nur noch dichter dran an der Person des Künstlers, sondern auch am Zeitgeschehen. Diese Ernsthaftigkeit, die aber den Humor und Leichtigkeit nicht aussperrt – das ist es, was den Liedermacher 2.0 (Olsen über Olsen) ausmacht. Die Konzerte auf dem Weg zum neuen Album werden dem Publikum dies eindrucksvoll zeigen.

Eintritt 12 €

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Samstag, 16.3.2019 – 20 Uhr

Benefizkonzert für die Krebshilfe: Julia Schilinski und Band – Lieder und Chansons

Foto: Julia Schilinski

Julia Schilinskis Lieder sind leise, ehrlich und emotional. Deutlich hörbar in den romantischen Chansons mit jazzigen Anklängen sind die Einflüsse von Fado, italienischen Canzonen und das lebensbejahende der südlichen Popmusik. Die vielseitige Künstlerin, die als Wandlerin zwischen den musikalischen Welten gilt, wird begleitet von Sylwia Timoti am Klavier, Fjol van Forbach an der Gitarre, Heiko Reese am Schlagwerk und Johannes Huth am Kontrabass. Die Eintrittsgelder und Spenden des Abends gehen zu 100 Prozent an die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.

Die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. unterstützt die Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Der gemeinnützige Verein wurde 1975 von betroffenen Eltern krebskranker Kinder gegründet. Die Spendenmittel werden verwendet, um eine optimale medizinische und psychosoziale Patientenversorgung zu erreichen, soziale Hilfen für bedürftige Familien zu leisten und das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg zu betreiben. Mit der Initiative KNACK DEN KREBS möchte die Fördergemeinschaft das Thema Krebs bei Kindern enttabuisieren und die Öffentlichkeit sensibilisieren.

www.kinderkrebs-hamburg.de
www.juliaschilinski.de

Eintritt 15 €

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Mittwoch, 20.3.2019 – 17 Uhr

Begleitgruppe Harburger Binnenhafen

Der Bezirk lädt ein: Öffentliche Sitzung der „Begleitgruppe Binnenhafen“. Behörden, Anwohner und Nachbarn diskutieren über Entwicklungsprojekte im Quartier.

Eintritt frei!


Freitag, 22.3.2019 – 20 Uhr

Holger „Hobo“ Daub und Tim Lothar

Foto: Tim Lothar & Holger „HoBo“ Daub

Namen wie Robert Johnson, Charley Patton und Mississippi Fred McDowell waren und sind die wiederkehrende Inspiration für Tim Lothar, der seinen Musikstil als Roots & Mississippi Delta Blues umschreibt. Grund genug für ihn auf die Bühne zu gehen um mit seiner Slide-Guitar und seiner eindringlichen und packenden Stimme die Achtung und Aufmerksamkeit des Publikums zu erringen. Er ist mittlerweile durch 16 Länder getourt und hat drei Solo-CDs mit phantastischen Pressestimmen in Skandinavien, Belgien und Frankreich veröffentlicht. Auf dem Blues-Festival in Kopenhagen wurde ihm der Preis „Danish Blues Artist of the year 2008“ verliehen. 2009 erhielt er außerdem für die zweite CD „In it for the ride“ den Preis „Danish Blues Album of the year“.

Im Duo mit Holger „HoBo“ Daub treffen Tim Lothar´s innovative Slidetechnik und beeindruckender stimmliche Varianz, auf dynamisches, mal gedrosseltes, mal ausdrucksvolles und mitreißendes Mundharmonikaspiel. Holger „HoBo“ Daub`s passgenaue Improvisationen, seine songdienliche und emotionale Spielweise bereichern das Repertoire von eigenen und Coversongs. Sein farbenreiches Bluesharpspiel mit Elementen aus Blues, Rock, Soul, Funk und Folk verbindet sich mit der virtuosen, kreativen Spielweise Tim Lothars.

Holger „HoBo“ Daub repräsentierte die Wanderausstellung des Deutschen Harmonika Museums in verschiedenen Ländern Europas und den USA. Im Mai 2015 trat Holger“HoBo“Daub in der Kultursendung Aspekte im ZDF auf und war im 3 Min Film über das Deutsche Harmonika Museum zu sehen und hören. Fingerpicker Lothar, der über 20 Jahre lang Schlagzeug spielte, ehe er sich auf das Saiteninstrument konzentrierte, weiß um die Wichtigkeit von Beat und Groove und setzt daher auch seine beiden Füße als perkussive Rhythmusbegleitung ein. Filigran hat er seine spezielle Daumentechnik, den Clawhammer, inzwischen zur Perfektionismus getrieben.

In dieser grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, haben sich zwei artverwandte Seelen gefunden.

Eintritt 12 €

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Samstag, 23.3.2019 – ab 20 Uhr

Ulla Meinecke – „Willkommen in Teufels Küche“

Foto: Ulla Meinecke

Ordnung ist das halbe Leben, Chaos bringt uns nicht weiter? Und ob, sagt Ulla Meinecke mit der vollen Überzeugung einer Frau und Künstlerin, die ihr Leben unter vielen Chaotikern verbracht hat und auch sich selbst nicht frei vom Chaos sieht. Ein Abend gespickt mit den schönsten Ulla Meinecke Songs – neu arrangiert.

Eintritt 22 €

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Freitag, 29.3.2019 – 19 Uhr

6. Harburger Hafen Milonga

Die Harburger Fischhalle und die freie Tanzschule Baladin laden wieder ein zu einem Tangoabend! Ab 19.00 Uhr Einführung für Nochnichttänzer in den Tango Argentino. Ab 20.00 Uhr Beginn des Tangoabends, Musik mit DJ Reinhard Wilkens, Elfriede Bley erzählt Tangogeschichten und es gibt einen kleinen Showbonbon!

Eintritt Spende

 


Sonntag, 31.3.2019 – 15-18 Uhr

„Der Hafen liest“: 3. „WORTART“ Literaturfestival

„Gegensätze ziehen sich an“; Diesen Satz kennt jeder und er hat seine Berechtigung. Ohne Ying kein Yang, ohne Berg kein Tal. Und es ist doch beruhigend, dass nach einem Tief auch immer ein Hoch kommt. Gegensätze erzeugen Spannung.

„Bitter-süß, Faszination im Gegensatz“ ist das Thema für das 3.“WORTART“ Literaturfestival, das am 31.3.19 von 15-18Uhr in der Fischhalle Harburg stattfindet. Amateur-Autoren machen sich Gedanken und fassen sie in Worte, genau gesagt in 2000 Zeichen inklusive Leerzeichen. Und die Fischhalle bietet Ihnen die Möglichkeit diese Texte vor Publikum zu lesen. Bei Interesse bitte mit Text anmelden unter literatur@fischhalle-harburg.de

Eintritt frei, Hutspende


Freitag, 5.4.2019 – 20 Uhr

Jakkle

Foto: Jakkle

Jakkle ist eine Combo von vier Musikern, die 2010 in Berlin zueinander gefunden haben. Sie kommen aus den unterschiedlichsten musikalischen Milieus und Lebenswegen, sie eint dieselbe verrückte Liebe zum Swing, Blues, Rock ’n‘ Roll und Ska.

Die Frucht ihrer Begegnung ist fulminante Tanzmusik, in der das Beste des italienischen Repertoires von den 30er Jahren bis heute zusammenfließt. Das einzige Auswahlkriterium: das Publikum zum Schwitzen zu bringen und ihnen ein paar Stunden Glück und aufregender Unterhaltung zu schenken.

Celentano, Conte, Buscaglione, Carosone, Jannacci, Capossela trauen ihren Ohren kaum, wie ihre Meisterwerke ständig auf den Kopf gestellt, manipuliert und neu zusammengesetzt werden, und das nur zum puren Spaß und Genuss.

Eine ungehaltene, allesfressende Rhythmusgruppe, die sich sowohl im schnellen Swing-Tempo Fugen als auch im scharfen vier viertel Bassdrum Beat völlig wohlfühlt, Gitarren à la Morricone mit einer heimlichen Liebe zu Wes Montgomery, Hard Bop Solos von furiosen Tenor Saxophonen und ein lebhafter Gesang voller mediterraner Eleganz werden euch in rauchigen Hot Club Atmosphären leiten um dann ungefragt in wilde Patchanka Gebiete mitzureißen.

Italian Old School makes you dance!

Eintritt 12 €

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Samstag, 6.4.2019 – 20 Uhr

Luv & Lee Improvisationstheater – „Windwechsel“

Foto: Luv & Lee

Die beliebtesten Games der Improvisationswelt kommen hier auf die Bühne: Rasend-realistisch, irr-witzig, knall-bunt, emotional- musikalisch präsentiert Luv & Lee das Beste, was die Improvisations-Szene zu bieten hat.

Einige feste Charaktere, die das Publikum zu Beginn der Show WINDWECHSEL gemeinsam mit den Akteuren bestimmen, tauchen im Laufe des Abends an unterschiedlichen Plätzen, in (un)passenden Situationen, in (Zwie-)Gesprächen auf und verschwinden wieder.

Alle Szenen werden musikalisch vom Pianisten Sebastian Steinhardt untermalt und in wunderschöne Farben getaucht.

Lassen Sie Ihren Alltag hinter sich, kommen Sie mit uns in die Welt der Improvisation und leben Sie im Moment.

Improvisationstheater – mehr Unterhaltung geht nicht!

Eintritt 12 €

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Samstag, 20.4.2019 und Sonntag, 21.4.2019

Ostermarkt

Weitere Infos folgen


Sonntag, 28.4.2019 – 17 Uhr

Evantgarde

Foto: Evantgarde

Du hörst gern Chanson? Oder lieber Jazz? Oder tanzt gern Swing? Oder magst du lieber Trip Hop?

Du lässt dich gern von atmosphärischen Klängen verzaubern?

Oder stehst du auf Metal? Ist eher Pop Musik dein Ding?

Oder bist du n Klassik Freak? Wie stehts mit Blues? Minimalmusic?

Oder sind dir gute Texte am wichtigsten, der Rest ist egal?

EVANTGARDE macht Musik für Ohren, die fähig sind zu hören! Kein Bock auf Zielgruppe!

Der Hang zu fröhlich-unbekümmerten Genre- sowie Takt- und Harmoniewechseln ist EVANTGARDE eigen, was nicht heißt, dass EVANTGARDE „ l´art pour l´art“ betreibt: Viele Songs sind wahre Ohrwürmer, auch das zeichnet sie aus.

Eva Engelbach-Brüggemann: Text und Musik, E-Piano, Vocals
Jakob Perko: Gitarre
Ramón Lazzaroni: Bässe, Kontrabassflöte, Gesang
Sören Wilrodt: Schlagzeug

Eintritt frei, Hutspende


Freitag, 24.5.2019 – 20 Uhr

Celtic Cowboys

Foto: Celtic Cowboys

Die Celtic Cowboys sind eine der ungewöhnlichsten Bands der deutschen Musiklandschaft! Hiervon können sich nicht nur Country-Fans seit dem Jahr 2009 überzeugen, wenn sie den vielfältigen Songs lauschen, die sich eben nicht einem einzigen Genre zuordnen lassen. Die Lieblings-Musikstile der Bandmitglieder reichen von Country, Irish Folk, Western Swing und einer Prise Bluegrass über Skiffle bis hin zu Blues und Rock ´n´ Roll.

Das passt nicht zusammen? Von wegen!

Die mitreißende Mischung lässt jeden Saloonbesuch zum unvergesslichen Erlebnis werden. Der Charme der sechs norddeutschen Cowboys begeistert das Publikum in ganz Deutschland. Im Dezember 2011 gewannen die Celtic Cowboys bei der Verleihung des Deutschen Rock & Pop-Preises mit ihrer aktuellen CD „A Simple Life“ den ersten Preis für das beste Country-Album. Besondere Auszeichnung erfuhr außerdem ihr vorderster Reiter Deputy Dirk, der sich als bester Countrysänger 2012 und 2014 in die Herzen der Jury sang.

Es folgte der dritten Platz in der Kategorie „bester Song“ mit dem Titel „Sweet Suzie“.
2015 bekamen die Celtic Cowboys die Silbermedaille beim OXMOX Bandcontest und wurden damit als zweitbeste Band Hamburgs ausgezeichnet!

Deputy Dirk (Gesang, Gitarre, Dobro),
Flanger Ranger (Gitarre, Gesang),
Sitting Bumm (Percussion, Akkordeon),
Mando Marshall (Mandoline, 5-String Banjo, Gesang),
Rising Bow (Fiddle) und
Brian McMarnoch vom Clan der Innes
(Kontrabass, Gesang)

Eintritt 12 €

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Samstag, 25.5.2019 – 20 Uhr

Le-Thanh Ho

Foto: Le-Thanh Ho

Le-Thanh Ho wurde 1987 in München geboren, ihre Eltern flüchteten in den Siebzigern aufgrund des Vietnamkrieges nach Deutschland und Le-Thanh besuchte die nächstgelegene Grundschule. Sie wünschte sich ein Klavier und dieser Wunsch wurde ihr von ihren Eltern, deren finanzielle Mittel begrenzt waren, erfüllt. Im Alter von acht Jahren steht plötzlich ein e-Piano im Wohnzimmer. Für sie war es anfangs schwer darauf zu spielen, aber sie hatte ihr Piano, wenn gleich „nur“ ein elektronisches und sie liebte dessen Klänge. Sofort nahm sie Klavierstunden, musste aber nach einem Jahr wieder aufhören. Achtzehn Jahre später spielte sie dann zum ersten mal auf einem Flügel, der klang so schön, dass es sie in die Knie zwingt.

Als Teenager gründete Le-Thanh mit fünf Jungs ihre erste Band und sie war gleich Frontfrau einer Ska Punk Band, was eine Herausforderung war, denn sie war und ist es heute immer noch, sehr schüchtern. Man trat in München und in der Region auf, die Band gewann Wettbewerbe, spielte auf Festivals und Le-Thanh begann für die Band zu texten und sang auf englisch und französisch.

Dann aber kam sie vom Klavier einfach nicht los und begann Songs zu komponieren. Sie schrieb dazu deutsche Texte. Anfangs erst nur für sich allein, aber dann bewarb sie sich mit einem selbst geschriebenen deutschsprachigen Song bei einem Jugendmusicalprojekt und wurde ins Ensemble aufgenommen. Sie lieferte zwei Songs für das Musical, übernahm eine Rolle und ging mit dem Stück auf Tour. Dort lernte sie J. Klemz kennen und sie gründeten ein Duo. Nebenbei begann Le-Thanh ein Schauspielstudium in München, sie studiert drei Jahre lang intensiv nach der Strasberg Methode und schließt mit der Bühnenreife ab. 2012 zieht sie nach Berlin, um in der Nähe ihrer Schauspielagentur zu sein. In Berlin aber kam dann doch die Eingebung, sich auf Musik zu konzentrieren. Aus den Textfragmenten, Gedichten, Traumnotizen und Gedanken, die Le-Thanh seit Jahren in Büchern festhält, kristallisieren sich Themen wie Heimatlosigkeit, Einsamkeit, Verlorenheit oder auch Schwermut heraus. Und immer wieder diese Wut, die es ihr möglich macht, sich gegen all das aufzulehnen. Vielleicht sogar aufgrund einer Art Lebensfreude. Sie arbeitet an diesen Texten. Daraus entstehen Songs und ihr erstes Album, das Flemming Borby produziert. Im März 2017 erscheint mit „Staub“ ihr zweiter Longplayer, der als ein offenes Experiment angelegt, Le-Thanhs poetischen Explorationen eine völlig neue Richtung gibt.

Eintritt 10 €

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Samstag, 1.6.2019 und Sonntag, 2.6.2019

Harburger Binnenhafenfest

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Weitere Vorschau 2019

Freitag, 16.8.2019 – The Mad Ferret Band
Freitag, 6.9.2019 – Sebastian Falk Duo
Samstag, 14.9.2019 – Abi Wallenstein mit Holger „Hobo“ Daub
Samstag, 21.9.2019 – Eddy Winkelmann
Samstag, 28.09.2019 – Marion Sobo Band
Samstag, 09.11.2019 – Ljodahätt