Veranstaltungen

Hier finden Sie eine Übersicht aller Veranstaltungen in der Fischhalle.

Veranstaltungen


Donnerstag, 9.2.2023 – 19 Uhr 

Der Hafen liest…

zum „Black History Month“

„ICH BIN“ Autorenlesung mit Bisrat Negassi

Foto © Björn Lux

»Teils Coming-of-Age, teils geopolitischer Appell, ist dieses Buch auch ein Liebesbrief an die Kreativität.«

Laura Regensdorf, Vanity Fair (23. März 2022)

Die Biographie „ICH BIN“, erschienen im Goldmann Verlag) zeichnet eindrucksvoll die Lebensreise der Hamburger Designerin Bisrat Negassi nach. Anfang der Siebzigerjahre in Asmara, der Hauptstadt Eritreas, geboren, erlebt Bisrat bereits als Kind die grausame Realität des Krieges. Als sich ihr Vater auf einer Todesliste wiederfindet, verläßt die Familie das Land und erreicht, nach zwei Jahren Aufenthalt im Sudan, Deutschland. Statt Zugehörigkeit zu erfahren, sieht Bisrat sich dort jedoch mit etwas konfrontiert, das sie vorher nicht kannte: Rassismus. Und wird wütend. Doch sie beschließt, dass Wut nicht der richtige Ratgeber ist, stattdessen läßt sie daraus eine kreative Power entstehen und vertraut ganz auf ihren Mut.

Bisrat Negassi wird Modedesignerin. Sie lebt und arbeitet in Deutschland, Frankreich und den USA und führt heute ihr Modelabel NEGASSI in Hamburg. Dabei steht NEGASSI für transkulturelle Mode – eine Art universelle Sprache durchfließt ihre Kreationen.

Außerdem ist Bisrat Negassi Co-Gründerin des interkulturellen Salons „M.Bassy“ um kreativen Stimmen aus Afrika und der Diaspora Raum zu bieten und Begegnungen zwischen verschiedenen Menschen und Kulturen zu zelebrieren.

Der Black History Month ,initiiert von Carter C.Wood, nimmt  im Jahr 1926 seinen Anfang. Ziel ist es, die breite Öffentlichkeit auf den Beitrag von Afroamerikanern zur Geschichte des Landes aufmerksam zu machen.

Der Februar wurde gewählt, da er mit den Geburtstagen des ehemaligen US-Präsidenten Abraham Lincoln und und dem des Bürgerrechtlers und Schriftstellers Frederick Douglass zusammenfällt. Beide spielten eine wichtige Rolle bei der Abschaffung der Sklaverei.

Seit 1976 hat bisher jeder US-Präsident den Februar offiziell zum Black History Month in den USA erklärt.

Der erste deutsche Black History Month fand im Jahre 1990 statt und wird seither im Februar mit verschiedensten kulturellen Veranstaltungen zelebriert.

„Ich glaube, was der Black History Month sein sollte, ist, dass weiße Menschen anfangen nachzuvollziehen, dass die deutsche Geschichte keine rein weiße Geschichte ist“, sagte die Autorin und Journalistin Fabienne Sand anlässlich des Black History Month 2020 im Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur.

Obwohl Schwarze Menschen schon lange Teil der deutschen Gesellschaft sind, wird afrodeutsche Geschichte nicht oder nur kaum erzählt.

Kulturschaffende wie der Schriftsteller Hans-Jürgen Massaquoi oder die Dichterin Katharina Oguntoye leisteten bedeutende Beiträge zur deutschen Gesellschaft, sind bis heute aber den meisten unbekannt.

Ziel des Black History Month ist es, auf Leistungen wie diese hinzuweisen und  die weiße Mehrheitsgesellschaft auf strukturelle Probleme aufmerksam machen, sowie Vorurteile abbauen. Denn auch wenn es der Titel „Black History Month“ suggeriert: Zur Geschichte, zur Vergangenheit, zählen Erfahrungen von Rassismus und Marginalisierung noch lange nicht. Für hunderttausende Schwarze Menschen sind sie immer noch Teil der deutschen Gegenwart.

Eintritt 15 €

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Samstag, 11.2.2023 – 20 Uhr 

Ronja Maltzahn und Band – Worldpop

Foto © Zuzanna Badziong

Ronja spielt Cello, Gitarre, Ukulele und Piano. Sie singt mit rauweicher Stimme auf deutsch, englisch, französisch, schwedisch und spanisch. Themen: Unterwegssein, weite Reisen, große Träume, Mut, Begegnungen und Zusammenhalt. Worldpop.

2018 hat sie ihren argentinischen Musikpartner Fede in Italien kennengelernt. Die beiden haben seitdem gemeinsam 15 Länder bereist und über 350 Konzerte gespielt. 2021 wurde Ronja stolze Gewinnerin vom Panikpreis der Udo Lindenberg Stiftung.

“Sie löste einen Medienrummel aus, weil sie wegen ihrer Dreadlocks von der Umweltbewegung “Fridays for future” ausgeladen wurde. Angeblich wegen “kultureller Aneignung”.

Eintritt 20 €

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Freitag, 17.2.2023 – 20 Uhr 

Kupfer – Indieband aus München

Foto © Schill

Auch auf ihrem zweiten Album „World Let´s Hug the A**holes“ (BSC Music 2021) präsentieren die beiden Langzeitkumpanen aus München Songs mit eigensinnigen Texten, treibenden Pianopassagen, groovigen und folkig melancholischen Gitarren, frischen Beats und Botschaften. Das von der Presse vielgelobte Duo, bestehend aus Stefan Weyerer und Nick Flade, beschäftigt sich auf dem aktuellen Werk noch mehr mit der Welt „da draußen“ und ihren Themen. Das tun die beiden gewohnt energiegeladen, feinsinnig und mit Tiefe. In den elf zumeist deutschsprachigen Songs vereint sich der Kupfer-Retro-Synthie-Sound mit Weyerer´s Textwelten: „Der Mainstream ist heute über die Ufer getreten, ich hab uns Schwimmwesten gereimt“ heißt es z.B. in „Steilwandkurvenstar“.

Und ob die Botschaft „World let´s hug the A**holes“ in diesen Tagen nur noch eine naive hippieeske Utopie ist, oder schon immer war, auch dazu äußert sich die Band auf Ihren Konzerten, die wegen der energetischen Spielwut und dem Charme der beiden immer ein besonderes Erlebnis sind.

In der Fischhalle tritt Kupfer in „elektroakustischer Duobesetzung“ an. Akustikgig-Flair? Ja, aber auch viel Groove, die eine oder andere wilde Improvisation und eine Messerspitze Elektronik werden definitiv mit an Bord sein.

Pressestimmen:

Das aktuelle Album und das Debüt von Kupfer „Der fette Tanz des Lebens“ begeisterten Publikum und Presse ebenso wie Funk und Fernsehen (MoMa, ZDF, 3 Sat, Abendschau BR, …).

„Eine Ladung extremkarätige Musikalität und emotionale Höhe und Tiefe wie man sie selten erlebt.“ (IN München)

„Intelligent und originell“ (tz München)

„… denn Weyerer hat was zu sagen – alles andere als normal“ (Süddeutsche Zeitung)

„Starker Auftritt … beeindruckendes Akustikkonzert … hervorragende CD“ (Merkur)

Eintritt 15 €

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Donnerstag, 23.2.2023 – 19 Uhr

MusikQuiz mit Lutz Mühlhaus

Foto: Lutz

Thema: “Rock”

Kneipenquiz – der absolute Renner in Hamburg. Und ab jetzt auch in Harburg!

Auf alle Musikfreaks warten nicht 99 Luftballons sondern 50 Hits aus mehr als fünf Jahrzehnten Musikgeschichte. Querbeet und doch immer mitten in den Gehörgang. Kennt man alles – man kommt nur oftmals nicht drauf. Jeder Titel wird für nur 30 Sekunden angespielt und dann heißt es raten. Es wird allein oder im Team gespielt. Am Ende wird der Musikexperte des Abends ermittelt und prämiert.

KEINE ABENDKASSE, NUR mit Vorreservierung unter: literatur@fischhalle-harburg.de

Eintritt/Startgeld 10 €

Das Startgeld von € 10.- pro Person fließt in ein Entwicklungshilfeprojekt in Bonthe, Sierra Leone/Westafrika. Infos unter http://www.bonthecenter.org/


Freitag, 24.2.2023 – 20 Uhr AUSVERKAUFT!

Daniel Kahn – word beggar – jiddischer Liedermacher

Fotos © Michael Fetscher

Der in Detroit geborener Troubadour bestreitet ein intimes und radikales Programm mit neuen und alten Liedern, geschmuggelt über die Grenzen von Jiddisch, Englisch, Russisch, Deutsch, Vergangenheit und Zukunft. Eine zeitgemäße Sammlung aus brüchigen Balladen, windschiefem Klezmer, Gefängnislamentos, Revolutionshymnen und apokalyptischem Blues. Sein Soloalbum „word beggar“ zeigt seine lyrische und musikalische Vielfalt durch neue Umsetzungen und Interpretationen von Liedern und Gedichten von Gebirtig, Dylan, Cohen, Brassens, Okudzhava, Tucholsky, Molodowsky und anderen modernen Barden und Dichterinnen.

Der Songwriter, Dichter und Multi-instrumentalist Daniel Kahn, geboren in Detroit, studierte Theater und Lyrik an der University of Michigan, lebte in New Orleans und New York. 2005 zog er nach Berlin und gründete seine Kult-Klezmer Band The Painted Bird, mit der er fünf Alben produzierte, die zahlreiche Auszeichnungen wie den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik erhielten. Weitere Musikprojekte sind The Unternationale, Semer Ensemble, The Brothers Nazaroff, Bulat Blues und The Disorientalists. Am Gorki Theater u.A. arbeitete er als Regisseur, Komponist, Lyriker, Musik-Kurator, Autor und Schauspieler. In New York spielte er Pertshik in der Hit-Produktion von „Anatevka“ auf Jiddisch, Biff in der gelobten Death of a Salesman in Yiddish und war Teil des All-Star Programms „From the Shtetl to the Stage” in der Carnegie Hall. In 2016, die Ashkenaz Foundation nannte ihn als erster Theo Bikel Artist-in-Residence. In 2018 erhielte er den Chane und Joseph Mlotek Award for Yiddish Continuity. Er ist Mitbegründer des jiddischen Kulturfestivals Shtetl Berlin.

“Daniel wohnt mittlerweile auf einem Hausboot im Harburger Binnenhafen. Er ist ein großer Freund der Fischhalle.”

Eintritt 20 €

AUSVERKAUFT!


Samstag, 25.2.2023 – 20 Uhr AUSVERKAUFT!

ULLA MEINECKE Tour 23

„Songs & Geschichten“

Foto © Ulla Meinecke

Fast alle wichtigen und wegweisenden Künstler der 80er Jahre haben mittlerweile mit großem Medienecho ihr Comeback gefeiert–angefangen von Nena über Udo Lindenberg bis hin zu Westernhagen. Eine Künstlerin aber haben die Gazetten der Republik offensichtlich nicht mehr im Blick – vielleicht, weil sich Ulla Meinecke in den Medien eher immer rar gemacht hat. Dabei ist Ulla Meinecke seit über dreißig Jahren eine feste Größe in der deutschen Musik -und Kulturlandschaft.

In ihren Texten reflektiert sie auf ironische Weise und mit einer ihrer eigenen poetischen Sprache die Mysterien des Alltags und der Liebe. Ihre samtige Stimme, ihre poetische Sprache und nicht zuletzt ihre nachdenklich-ironische Sicht auf die alltäglichen Dinge begründen ihren Ruf als Sängerin, Dichterin und Autorin. Viele 1000 Konzerte, ebenso viele Lesungen ihrer zwei bislang veröffentlichten Bücher, hat Ulla Meinecke in den letzten Jahren absolviert. Weit mehr als eine Million Tonträger hat sie von ihren Alben verkauft. Ulla Meinecke ist die Meisterin der treffenden Worte. Ihre Geschichten sind Bilder des Alltäglichen, die auf unvergleichliche Weise dem Besonderen nachgehen. Die Texte der selbsternannten „Hardcore-Romantikerin“ handeln von dem einen großen Thema – von der wahren Liebe; von zarten Anfängen, kleinen Fluchten, großen Dramen und starken Abgängen.

Freuen Sie sich auf einen Abend mit spannenden und humorvollen Erkenntnissen und musikalischen Ausflügen zusammen mit dem Multi-Instrumentalisten Reimar Henschke. Selbstverständlich werden dabei auch alle Hits von Ulla Meinecke zu Gehör gebracht – und viele neue ebenso.

Eintritt 26 €

Ausverkauft !


Freitag, 3.3.2023 – 20 Uhr 

Mischpoke – Klezmer High Life – „Heymland“

Foto © Mischpoke

Heimat – was ist das? Diese Frage erkundet die Hamburger Klezmerband Mischpoke in ihrem aktuellen Programm „Heymland“ mit traditionellen, neu arrangierten und selbst komponierten Stücken. Und wer die spannungsgeladene Performance dieser starken Künstlerpersönlichkeiten erlebt, der spürt überdeutlich: Mischpoke hat ihr Zuhause in der Musik gefunden. Im Miteinander der Kulturen und Genres zwischen Klezmer, Jazz, Tango, Weltmusik und Klassik.

Ob kleine Bühnen oder großer Konzertsaal, ob Hamburger Weinbistro, internationale Festivals oder Berliner Philharmonie: Mit ihrem passionierten und hoch virtuosen Spiel entsteht jedes Mal diese kollektive Energie, die Herz und Hüfte in Schwingung versetzt.

Die europaweiten Konzerte von Mischpoke wirken wie eine große musikalische Aufforderung, unser aller Zusammenleben voller Freude und zugleich respektvoll zu gestalten. Gefeiert wird allerdings nicht der pure Wohlklang, sondern die pralle Existenz von der Schönheit bis zum Scheitern.

Mischpoke – klezmer high life

Magdalena Abrams | Klarinette und Gesang
Cornelia Gottesleben | Violine
Frank Naruga | Gitarre
Maria Rothfuchs | Kontrabass
Christoph Spangenberg | Piano

www.mischpoke-hamburg.de

Eintritt 18 €

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Samstag, 4.3.2023 – 20 Uhr 

GUITAVIO
Acoustic Folk’n Soul

Foto © Guitavio

Guitavio (sprich: GITAVIO) spielt und lebt ihn, den „Acoustic Folk‘n Soul“. Auf der Palette zwischen Folk, Pop und Rhythm‘n Blues entfaltet Guitavio ein musikalisches Programm, das Bein und Herz gleichermaßen anspricht. Immer eingängig, niemals beliebig. Vom ersten Ton an begibt sich der Zuhörer in eine emotionale Achterbahnfahrt: mal lustig, mal traurig, mal ansteckend temperamentvoll, dann wieder eindringlich berührend.

Im Mittelpunkt von Guitavio steht die herausragende Sängerin Coretta von Behr. Ihre glockenklare, kräftige und intonationssichere Stimme verfügt über alle Schattierungen, die Popmusik von der folkigen Ballade bis zum souligen Rhythm‘n Blues braucht.  Mit den maßgeschneiderten Kompositionen und Texten aus dem Guitavio-Repertoire weiß Coretta von Behr ihre Zuhörer  zu berühren und zu begeistern.

Unterstützt wird sie am Akkordeon von Hella Matzen-Lembcke, an der akustischen Gitarre von Erk Böteführ, am Bass von Ronald Kowalewski und am Schlagzeug von Markus Zell. Diese Musiker haben in der norddeutschen Musikszene in den vielen Jahren ihres Wirkens Fußabdrücke hinterlassen und stehen für große spielerische und kompositorische Qualität.

Besetzung:

Coretta von Behr – Gesang
Hella Matzen-Lembcke – Akkordeon
Erk Böteführ – Akustische Gitarre
Ronald Kowalewski – Bass, Gitarren
Markus Zell – Schlagzeug

Eintritt 15 €

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Freitag, 10.3.2023 – 20 Uhr

Helmut Zierl

FOLLOW THE SUN – Der Sommer meines Lebens (EINE GEBALLTE LADUNG LEBENSERFAHRUNG)

Foto @ Zierl

„Drei Monate, die meinem Leben eine neue Richtung gaben. Und die mich drei Dinge lehrten: Respekt, Demut und Toleranz. Werte für mein Leben.“

Damals 1971, Lütjensee in der norddeutschen Provinz:

Helmut Zierl ist 16 und steht mit seinem Armeesack an der Autobahnauffahrt Richtung Süden. Erst hat ihn die Schule rausgeschmissen, dann auch noch sein Vater. Und er denkt sich: Einfach weg, der Sonne entgegen, mit 200 Mark in der Tasche den Sinn des Lebens suchen. Was folgt, sind drei Monate Glück, Angst, Abenteuer und Leben auf der Straße. Drei Monate geballte Lebenserfahrung, die ihn an seine Grenze bringt und die ihm für seine Zukunft eine neue Richtung gaben. Diesen Sommer hat er nie vergessen und erzählt hier erstmals diese Geschichte.

Helmut Zierl, geboren 1954 in Meldorf, Schleswig-Holstein. Schon mit siebzehn Jahren besuchte er das Hamburgische Schauspielstudio Hildburg Frese. Nach mehreren Jahren an der Landesbühne Hannover und am Thalia-Theater in Hamburg folgte eine beeindruckende Karriere als TV-, Serien-und Filmschauspieler. Dem Publikum bekannt wurde er durch Tatort, Der Alte, Florida Lady, Familie Sonnenfeld, Flug in die Hölle, Ein Mann steht seine Frau, Traumschiff, Rosamunde Pilcher und ca. 300 weitere Produktionen.

Auszeichnungen: INTHEGA-PREISTRÄGER 2018 für »Tod eines Handlungsreisenden« als beste Inszenierung des Jahres, Publikumspreis aus Südtirol (2019) und Inthega-Sonderpreis für schauspielerische Leistungen der letzten Jahre (2019).

Eintritt 26 €

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Freitag, 17.3.2023 – 20 Uhr

Johannes Kirchberg & Band

Solange es schwer geht, geht es bergauf!

Foto © Johannes Kirchberg

Überraschend, frisch, nachdenklich und nicht zuletzt politisch – die neue Platte von Johannes Kirchberg trifft die Fragen und den Ton der Zeit. TESTSIEGER ist eine humoristische Hommage an den Menschen im Jahr 2023. Johannes Kirchberg gelingt es, aktuelle und politische Themen musikalisch einzufangen und weiterzudenken. Dabei beweisen die Texte seines langjährigen Autors Tom Reichel großen Sprachwitz und begeistern mit raffinierten Wortspielen.

Johannes Kirchberg hat in Zusammenarbeit mit Wolf Kerschek starke Melodien großartig für diese CD arrangiert. Als wäre es nie anders gewesen, funktioniert das Zusammenspiel von Kirchbergs Stimme perfekt mit dem Klang des Chores, des Bläserensembles und des Streichorchesters.

Manche Melodien sind so klug komponiert, dass man sie am liebsten sofort mitsingen möchte. Gleichzeitig sind die Texte so hintersinnig und witzig, dass man diese Platte nicht einfach nebenbei, sondern bewusst hören will. Auch beim zweiten und dritten Hören gibt es noch neue Sprachbilder zu entdecken. Und ab dann freut man sich über die Musik.

Am 17. März präsentiert Johannes Kirchberg mit Unterstützung seiner kleinen Band diese CD bei einem Konzert im Hamburger Süden.

Die Band:
Frank Meiller (Saxophon / Klarinette)
Henning Kiehn (Kontrabass)
Tobias Günnemann (Percussion)

Eintritt 15 €

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Donnerstag, 23.3.2023 – 19 Uhr

MusikQuiz mit Lutz Mühlhaus

Foto: Lutz

Thema: “Deutschland (1)”

Kneipenquiz – der absolute Renner in Hamburg. Und ab jetzt auch in Harburg!

Auf alle Musikfreaks warten nicht 99 Luftballons sondern 50 Hits aus mehr als fünf Jahrzehnten Musikgeschichte. Querbeet und doch immer mitten in den Gehörgang. Kennt man alles – man kommt nur oftmals nicht drauf. Jeder Titel wird für nur 30 Sekunden angespielt und dann heißt es raten. Es wird allein oder im Team gespielt. Am Ende wird der Musikexperte des Abends ermittelt und prämiert.

KEINE ABENDKASSE, NUR mit Vorreservierung unter: literatur@fischhalle-harburg.de

Eintritt/Startgeld 10 €

Das Startgeld von € 10.- pro Person fließt in ein Entwicklungshilfeprojekt in Bonthe, Sierra Leone/Westafrika. Infos unter http://www.bonthecenter.org/


Freitag, 24.3.2023 – 20 Uhr

Elderland…

Foto © Elderland

…verführt kunstvoll mit ihrem “Holler-Folk” durch fesselnde Klangwellen aus diversen Saiteninstrumenten und mehrstimmigen Gesang.

Die drei Musiker Anna Bottlinger (Gesang, Geige, Mandoline), Maximilian Meeder (Gesang, Gitarre) und Thekla Kersken (Cello, Gesang), Elderland verknüpfen Elemente des nordischen  und keltischen Folk mit melodischen Singer-Songwriter zu Neuinterpretationen und eigenen Songs. In ihrem aktuellen Programm “Folk Whispers” spielen sie eine Mischung aus eigenen Stücken, arrangierten Traditionals und instrumentalen Tunes.

Eintritt 15 €

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Donnerstag, 30.3.2023 – 19 Uhr

Der Hafen liest…

„Unsterblich sind nur die anderen“ Lesung mit Simone Buchholz

Foto © Gerald_von_Foris_SV

Viele kennen die Hamburg-Krimis um die toughe Ermittlerin Chastity Riley. Nun wagt Simone Buchholz mit „Unsterblich sind nur die anderen“ etwas neues und hat ein wildes Lied über die Unsterblichkeit geschrieben, das so wandlungsfähig ist wie manche Figuren, die darin auftreten.

Drei Männer verschwinden spurlos auf der MS Rjúkandi, einer Nordatlantikfähre. Zwei Frauen machen sich auf den Weg, um nach ihren verschollenen Freunden zu suchen – und sie besteigen das Schiff nach Island in der festen Überzeugung, bald wieder zu Hause zu sein. Aber schon in den ersten Tagen an Bord fallen ihnen merkwürdige Dinge auf, und die seltsame Atmosphäre: Die Crew ist überirdisch gutaussehend, der Kapitän scheint bei aller Erhabenheit und Coolness stets einen Sack voll Schuld mit sich herumzuschleppen, und was zur Hölle ist eigentlich mit der Barfrau los?

In unnachahmlicher Lakonie und manchmal fast filmartigen Szenerien erzählt Simone Buchholz von Freundschaft und Liebe, von der Endlichkeit des Lebens und der Unendlichkeit des Ozeans, und von Iva und Malin, die sich plötzlich in einer Parallelwelt ohne Ausgang wiederfinden, in der alles, was sie im Leben für wichtig hielten, plötzlich nicht mehr zählt.

Simone Buchholz, geboren 1972 in Hanau, zog 1996 nach St.Pauli, wegen des Wetters. Auf der Henri-Nannen-Schule zur Journalistin ausgebildet, schreibt sie seit 2008 Kriminalromane. Für ihre Chastity-Riley-Romane wurde Simone Buchholz mit dem Radio-Bremen-Krimipreis, dem Crime Cologne Award, dem Deutschen Krimipreis und dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet.

Eintritt 15 €

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Samstag, 1.4.2023 – 12 bis 19 Uhr
Sonntag, 2.4.2023 – 10 bis 18 Uhr

Ostermarkt

Foto © Petra Kohlase-Müller

Am Wochenende vor Ostern lohnt sich ein Spaziergang in den Harburger Hafen.

In der Fischhalle erwartet die Besucher „Maritime Holzbildhauerkunst“ von Michael Lichtschlag, dem Mann, der Meerjungfrauen erschafft, fein gestaltete Dinge von „Der Goldenen Mitte“ aus Berlin, individuelle Ketten gefertigt aus Steinen, Perlen und Silber, sowie Schmuck aus altem Silberbesteck, handgefertigte Taschen und Portemonnaies und vieles mehr.

Sonntag, 2.4.2023 – 15 Uhr

Ostermarkt

Für die kleinen Besucher zwischen 5 und 10 Jahren gibt es am Sonntag um 15 Uhr „Huhn oder Ei“ ein Geschichten-Lieder-Programm mit Johannes Kirchberg, eine musikalische Wanderung über einen philosophischen Misthaufen mit Liedtexten von JAMES KRÜSS.

Foto @ Gesine Born

Der Musiker, Schauspieler und Komponist Johannes Kirchberg, der schon mit seinem Borchert- und seinem Kästner-Programm in der Fischhalle zu Gast war, arbeitet erstmals für Kinder. Doch es verwundert nicht, dass auch dieses Stück höchst musikalisch und dabei humorvoll und charmant daherkommt.

Eingerahmt in, von Johannes Kirchberg vertonten Gedichten des Kinderbuchautors James Krüss, stellt sich in dem Stück „Henne oder Ei“ ein kleines Huhn die Frage aller Fragen:

Was war denn nun zuerst da? Die Henne oder das Ei? Ei oder Henne?

Von den älteren Tieren auf dem Bauernhof wird es keine Antwort erhalten, da die Erwachsenen wie immer viel zu beschäftigt sind mit ihren alltäglichen Dingen. Da ist weder Platz noch Zeit für philosophische Fragen.

Und so zieht unser kleines Huhn los, um eine Antwort zu finden. Fragt die Tiere, die woanders herkommen. Denn wenn man von woanders kommt, weiß man auch andere Sachen. Das Huhn wandert mitten ins Leben hinein. Doch hat man hier etwas erfahren, tun sich dort Fragen auf. Kommt man dort keinen Schritt weiter, gibt es anderswo einen Umweg.

Das Kinder – Programm wird gesponsert von der Sparkasse Harburg-Buxtehude.

Eintritt frei


Donnerstag, 6.4.2023 – 20 Uhr

DIE TÜDELBAND – Folk-Pop op Platt

Foto © Carla Hieber

Die Tüdelband stellt ihr neues Album in der Fischhalle vor. Uns erwarten ein kommodiger Abend und eine Menge neuer Songs, die im Harburger Binnenhafen geschrieben und aufgenommen wurden.
Die Tüdelband ist bekannt für handgemachte Musik mit detailverliebten Arrangements und ihre plattdeutschen Texte. Das Hamburger Duo kann einen kompakten Bandsound erzeugen. Mire Buthmann schreibt die Songs, singt und spielt Gitarre. Malte Müller spielt akustisches Schlagzeug mit elektronischen Elementen, singt Backings und bedient mit dem linken Fuß das Bass-Pedal.
Die Tüdelband wagt mit ihrem Platt-Pop den Spagat zwischen Landgasthof und Clubbühne, zwischen Fanta-Korn und Moscow-Mule. Ihre Songs haben Hafenluft und Kneipenmelancholie geatmet. Zusammen mit dem klaren Klang von Mires Stimme, dem außergewöhnlichen Sound von Maltes Hybrid-Schlagzeug und nicht zuletzt auch durch die plattdeutsche Sprache ergibt sich eine ganz eigene Mischung.

Eintritt 15 €

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Donnerstag, 13.4.2023 – 19 Uhr

Der Hafen liest…

„Schnappt Scholle“ Autorenlesung mit Krischan Koch

Foto © Leif Quedens

„Tote backen keine Brötchen“

Altganove Hans–Peter Scholz, genannt »Scholle«, plant mit seinen früheren Bandenmitgliedern den letzten großen Coup seines Lebens. Doch statt dem Casino Travemünde wird es die Raiffeisenbank in Fredenbülls Nachbarort Schlütthörn. Von der örtlichen Bäckerei aus will die Bande einen Tunnel in den Tresorraum graben. Da trifft es sich gut, dass Scholles Knastbruder Timo als gelernter Bäcker gerade die verwaiste Bäckerei im Ort übernommen hat. Als aber eines Morgens ein Toter in schwarz-weiß karierter Bäckerhose in der Sperrmüllpresse aufgefunden wird, geraten Scholles Grabungsarbeiten ins Stocken, die Region hat einen Backwarenengpass und der unterbeschäftige Polizeihauptmeister Thies Detlefsen endlich wieder einen Mordfall!

„Schnappt Scholle“ heißt der bereits 11. Band seiner kultigen Krimireihe aus Nordfriesland. Und wie immer gibt es auch bei diesem Titel ein Vorbild unter den Krimiklassikern.

Krischan Koch liest nicht nur, er lebt seine Texte, in dem er jedem seiner Protagonisten eine eigene charakteristische Stimme gibt.

„Seine Krimis sind typisch friesisch, schräg, skurril, turbulent, urkomisch mit liebevoll gezeichneten, vielschichtigen Charakteren…diese Reihe hat alles was mitreissende Krimis brauchen“

Krischan Koch wurde 1953 in Hamburg geboren. Die für einen Autor üblichen Karrierestationen als Seefahrer, Rockmusiker und Kneipenwirt hat er sich geschenkt. Stattdessen macht er Kabarett und Kurzfilme und schreibt seit vielen Jahren Filmkritiken u.a. für die ‚Die Zeit‘ und den Norddeutschen Rundfunk. Koch lebt mit seiner Frau in Hamburg und auf der Nordseeinsel Amrum, wo er mit Blick aufs Watt seine Kriminalromane schreibt.

Eintritt 15 €

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Freitag, 14.4.2023 – 20 Uhr

An das Leben! 3 Dokufilme über das unkonventionelle Wohnen auf Hausbooten und Berghütten/Diskussion und Live-Musik von Werner Pfeifer und Daniel Kahn

Foto © Werner Pfeifer

Ob ein eigeninitiativ gegründeter Hausboothafen in Hamburg, das Leben auf einem selbst ausgebauten mobilen Hausboot Mitten in Berlin Spandau bis hin zur autarken Selbstversorgung durch Permakultur in idyllischen Berghängen auf der kanarischen Insel La Palma. Die beiden Dokumentarfilmer Marc Schulz und Michael Kohlstock nehmen euch mit diesen drei Porträts mit auf eine kleine Reise in alternative Lebensweisen.

Diese Erstaufführung ist gleichzeitig der Startschuss ihres im letzten Jahres gegründeten Doku-Serien Formats – An das Leben – das unkonventionelle und inspirierende Menschen abbildet und einen großen Wert auf nahbare und echte Porträts legt.

Zwischen den Kurzfilmen gibt es eine musikalische Untermalung von Werner Pfeifer, der selbst in einem der Porträts von seinem Leben auf dem Wasser berichten wird. Auch werden die beiden Filmemacher sowie Werner Pfeifer in ihrer Ansprache und einer offenen Fragerunde weitere Details zu den Filmen verraten.

Eintritt frei


Samstag, 15.4.2023 – 20 Uhr

Frau Sonntag und ihr ständiger Begleiter
…im verflixten 17. Jahr

MusikComedy + Chanson

Foto © L. Gocht

Zwischen endloser Schwangerhaft und goldener Hochzeit liegt die Ära der Alterspubertät. Da stellen sich viele Paare die Frage: „Lohnt sich eine Scheidung noch? Oder bleiben wir aus Trägheit doch lieber zusammen?“

In 90 Minuten wird auf der Bühne alles für die Beantwortung getan. Chansontherapie, Evergreenkampf und wilde Instrumentalorgien. Da kommt in letzter Minute ein Operettungsschirm geflogen und beschützt alle vor dem Ehexit.

Das Eheleben auf der Bühne geht mittlerweile in die 3. Runde mit nicht wenig ironischen Untertönen, aber immer charmant, witzig und vor allem voll musikalisch. Zwischen Frau Sonntag und ihrem ständigen Begleiter gibt es eine klare Rollenverteilung: Als Rasseweib mit roter langer Mähne und einer Stimme, die von hauchzart bis deftig derb variiert, singt und instrumentiert Frau Sonntag über die Bühne.

Dabei wird sie von ihrem Ehemann virtuos in allen Lebenslagen begleitet. Oft muss er auch singen und manchmal darf er etwas sagen. Die immer wiederkehrende Frage, „Was machen die denn nun eigentlich? Musik, Kabarett, Musikcomedy, Paartherapie…?“, kann man nur beantworten mit: Ja, genau das!

Es werden bekannte Melodien neu vertextet und auf eigene musikalische Art gespielt. In den Zwischentexten wird auf kabarettistische Art und Weise das Eheleben in all seinen absurden Facetten gezeigt und ausgespielt.

Pressestimmen: „Ein Abend mit Witz und toller Stimme!“ „Leidenschaftlich, witzig und provokant!“ „Der bis auf den letzten Platz besetzte Saal brodelte und spendete tosenden Applaus.“

www.frausonntag.de

Eintritt 15 €

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Donnerstag, 20.4.2023 – 19 Uhr

MusikQuiz mit Lutz Mühlhaus

Foto: Lutz

Thema: “Nacht”

Kneipenquiz – der absolute Renner in Hamburg. Und ab jetzt auch in Harburg!

Auf alle Musikfreaks warten nicht 99 Luftballons sondern 50 Hits aus mehr als fünf Jahrzehnten Musikgeschichte. Querbeet und doch immer mitten in den Gehörgang. Kennt man alles – man kommt nur oftmals nicht drauf. Jeder Titel wird für nur 30 Sekunden angespielt und dann heißt es raten. Es wird allein oder im Team gespielt. Am Ende wird der Musikexperte des Abends ermittelt und prämiert.

KEINE ABENDKASSE, NUR mit Vorreservierung unter: literatur@fischhalle-harburg.de

Eintritt/Startgeld 10 €

Das Startgeld von € 10.- pro Person fließt in ein Entwicklungshilfeprojekt in Bonthe, Sierra Leone/Westafrika. Infos unter http://www.bonthecenter.org/


Freitag, 21.4.2023 – 20 Uhr

Trio Yogi Jockusch & Ulrich Kodjo Wendt & Sabine Braun

Foto © Sabine Dreismann

Yogi Jockusch (Perkussion) und Ulrich Kodjo Wendt (Diatonisches Akkordeon) spielen seit 24 Jahren zusammen, sowohl bei Studio-Produktion als auch in vielen Live-Projekten, Theater- und Filmmusiken (Die Discounter; Im Juli; Kurz und Schmerzlos). In ihren Konzerten spielen sie einen wilden Mix aus Weltmusik, Folk, Improvisation und Räuberlied. Als Solistin hinzu kommt die tolle Trompeterin Sabine Braun.

Ulrich Kodjo Wendt ist bekannt für seine Filmmusiken („Im Juli“ Regie: Fatih Akin, „Kebab Connection“) und Theatermusiken („Die Welt ist groß und Rettung lauert überall“ Regie: Jette Steckel, Thalia Theater Hamburg).

Yogi Jockusch spielt mit Achim Reichel und war Principal Percussion bei „Tarzan“ – Disneys Musical.

Sabine Braun bewegt sich mit ihrer Trompete querbeet zwischen Kirchenmusik, Musicals, Big Bands, klassischem Orchester, Theater- und Weltmusik. Konzertreisen als Barock-Solistin führten sie durch Europa, nach Brasilien und China.

Eintritt 15 €

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Samstag, 22.4.2023 – 20 Uhr

Foto @ The Baltic Scots

The Baltic Scots erobern stilecht in Kilts die Bühne.

Aus der Leidenschaft des Scottish Folk, der Rauheit des Rock´n Roll und der Sehnsucht nach der endlosen Weite der Highlands destillieren sie besten Celtic Folk Rock = SchottenRock. Für die Kehle und den Gaumen gab es schon immer Finest Singlemalt Whisky – für Ohr, Herz und Tanzbein gibt es den SchottenRock.

Die vier gestandenen SchottenRock-Urgesteine von der Ostsee:

Stefan McBassHenge  (b, voc)
Rolf McLordOfTheKeys  (keyb, voc)
Falk McHawk (dr, perc, voc)
Micha McGuitar (git, voc)

wurden mit Ostseewasser getauft und in ihren Adern fließt flüssiges Sonnenlicht.

Ihre Eigenkompositionen gehen mit hundertprozentiger Ohrwurmqualität direkt ins Blut. verbreiten mit ihrem SchottenRock pure Lebensfreude und gute Laune und bringen so jeden Schuppen zum Trinken, Feiern, Kochen.

www.thebalticscots.de
www.facebook.com/thebalticscots
www.instagram.com/thebalticscots

Eintritt 18 €

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Sonntag, 30.4.2023 – 21 Uhr

DIE JAKKLE-BAND – Tanz in den Mai!

Foto @ Jakkle Band

Jakkle ist eine Combo von vier Musikern, die 2010 in Berlin zueinander gefunden haben. Sie kommen aus den unterschiedlichsten musikalischen Milieus und Lebenswegen, sie eint dieselbe verrückte Liebe zum Swing, Blues, Rock ‚n‘ Roll und Ska.

Die Frucht ihrer Begegnung ist fulminante Tanzmusik, in der das Beste des italienischen Repertoires von den 30er Jahren bis heute zusammenfließt. Das einzige Auswahlkriterium: das Publikum zum Schwitzen zu bringen und ihnen ein paar Stunden Glück und aufregender Unterhaltung zu schenken.

Celentano, Conte, Buscaglione, Carosone, Jannacci, Capossela trauen ihren Ohren kaum, wie ihre Meisterwerke ständig auf den Kopf gestellt, manipuliert und neu zusammengesetzt werden, und das nur zum puren Spaß und Genuss. Eine ungehaltene, allesfressende Rhythmusgruppe, die sich sowohl im schnellen Swing-Tempo Fugen als auch im scharfen vier viertel Bassdrum Beat völlig wohlfühlt, Gitarren à la Morricone mit einer heimlichen Liebe zu Wes Montgomery, Hard Bop Solos von furiosen Tenor Saxophonen und ein lebhafter Gesang voller mediterraner Eleganz werden euch in rauchigen Hot Club Atmosphären leiten um dann ungefragt in wilde Patchanka Gebiete mitzureißen. Italian Old School makes you dance!

Eintritt 15 €

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Freitag, 19.5.2023 – 20 Uhr

Early James

Foto © Jim Herrington

Alabama’s native son, Early James, released  his sophomore album, Strange Time To Be Alive, on August 19th, 2022. The lyrical wordsmith conjures the ghosts of great southern gothic writers from Eudora Welty to William Faulkner, while channeling the haunted spirits of Tom Waits and Townes Van Zandt. The album evokes a timeless amalgam of forsaken blues, wistful folk, and Tin Pan Alley crooning, anchored by the singer’s unmistakable voice that sways from gravel-filled shouts to pained, forlorn whispers – and songs that tread in the waters of darkly themed broken hearts, with the wry humor of the sad clown.

Eintritt 18 €

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Samstag, 20.5.2023 – 20 Uhr

SCHWESTER

Foto © Inga Seevers

Zwei Menschen eröffnen ein Spannungsfeld. Zwei Frauen, zwei Biografien, zwei Temperamente. Die  Hamburger Musikerinnen Meike Schrader und Agata Paulina Clasen spielen mit ihrer Band SCHWESTER deutschsprachigen Indiefolkpop – einnehmend und mit Ellenbogen, harmonisch und dringlich, detailreich und soundverliebt. Sie erkunden all das Liebevolle und Schroffe, Poetische und Politische, Ungesagte und Omnipräsente, das unser Leben ausmacht. SCHWESTER, das sind zwei Künstlerinnen auf Augenhöhe. Klar feministisch und bereit, sich so offen wie möglich zu zeigen. Meike Schrader spielt Piano und Keyboards, Agata Paulina Clasen die Gitarre. Und immer singen sie mit großer Wahrhaftigkeit. Kontraste ergänzen sich. Gemeinsamkeiten beflügeln sich. Eine Dynamik, die weit mehr ist als die Summe der einzelnen Teile. Als entwickele sich da ein ganz eigener Charakter. Eine Kraft. Eine Begleiterin. Eine SCHWESTER.

Eintritt 15 €

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VORSCHAU 2023

Freitag, 16.6.2023 – 20 Uhr

Leading Edge aus Schweden – Indie Pop Rock

Sonntag, 6.8.2023 – 17 Uhr

Jai Larkan, Singer-Songwriter, Multiinstrumentalist und Loop-Künstler aus Australien

Freitag, 15.9.2023 – 20 Uhr

Astrakan project – Electro-World-Bretonische Musik

Samstag, 21.10.2023 – 20 Uhr

FAYA Worldmusic aus Lissabon

Sonntag, 19.11.2023 – 17 Uhr

Stefan Gwildis – BUNT ! – Live und vierhändig