Veranstaltungen

Hier finden Sie eine Übersicht aller Veranstaltungen in der Fischhalle.

Veranstaltungen

 

 

Der Ticketverkauf ist für alle Veranstaltungen, wenn nicht anders angegeben,
auch wieder an der Abendkasse möglich!

 

Samstag, 24.9.2022 – 20 Uhr

Eddy Winkelmann & Uli Kringler

Foto © Sabine Dreismann

„Montag ist weit weg…“

Gibt es einen besseren Programmtitel für einen  Samstagabend mit Eddy Winkelmann und Uli Kringler…? Die Arbeitswoche liegt hinter uns. Zwei gut gelaunte Musiker, die sich auf der Bühne noch gegenseitig überraschen können.

Presse: „Gerade live und vor Publikum entwickeln sie ihre Stärken und Geschichten….Text- und Fingerakrobatik ergänzen sich auf wunderbare Weise“. (NDR Abendjournal)

Deshalb spielen sie am liebsten Samstags, damit die Zuhörer sich übers Wochenende die Feinheiten der Geschichten und Lieder noch mal durch den Kopf gehen lassen können…außerdem hat man Samstagabend die  „Lizenz zum Trinken“, Montag ist weit weg und die Gastro der Fischhalle läßt keine Wünsche offen. Die beiden sind in sofern voll im Trend, da ihr Programm durch Nachhal(l)tigkeit glänzt. (Alle Instrumente werden mehrfach genutzt)

EDDY WINKELMANN (Gitarren und Gesang)

ULI KRINGLER (Gitarren und Gesang )

Eintritt 18 € 

 

Mittwoch, 28.9.2022 – 17 Uhr

Begleitgruppe Binnenhafen Harburg


Freitag, 30.9.2022 – 20 Uhr 

Trio Yogi Jockusch & Ulrich Kodjo Wendt & Sabine Braun

Foto @ Sabine Dreismann

Yogi Jockusch (Perkussion) und Ulrich Kodjo Wendt (Diatonisches Akkordeon) spielen seit 24 Jahren zusammen, sowohl bei Studio-Produktion als auch in vielen Live-Projekten, Theater- und Filmmusiken (Die Discounter; Im Juli; Kurz und Schmerzlos). In ihren Konzerten spielen sie einen wilden Mix aus Weltmusik, Folk, Improvisation und Räuberlied. Als Solistin hinzu kommt die tolle Trompeterin Sabine Braun.

Ulrich Kodjo Wendt ist bekannt für seine Filmmusiken („Im Juli“ Regie: Fatih Akin, „Kebab Connection“) und Theatermusiken („Die Welt ist groß und Rettung lauert überall“ Regie: Jette Steckel, Thalia Theater Hamburg).

Yogi Jockusch spielt mit Achim Reichel und war Principal Percussion bei „Tarzan“ – Disneys Musical.

Sabine Braun bewegt sich mit ihrer Trompete querbeet zwischen Kirchenmusik, Musicals, Big Bands, klassischem Orchester, Theater- und Weltmusik. Konzertreisen als Barock-Solistin führten sie durch Europa, nach Brasilien und China.

Eintritt 15 €

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Samstag, 8.10.2022 – 20 Uhr

Django Forever & Mariam Kiria

Foto © Sabine DreismannBesetzung:

Mariam Kiria voc
Jeffrey Weiss g
Marcel Weissg
Mirano Weiss g
Oliver Zierke b

Mariam Kiria & Django Forever interpretieren Swing- und Gypsy-Jazz-Kompositionen mit großer Spielfreude und mit gefühlvollem Gesang.

Mariam Kiria kommt aus der gesangsbetonten georgischen Musiktradition. Nach dem Gesangsstudium in Hamburg hat es Mariam auch über die sozialen Medien zu einiger Bekanntheit gebracht. Über den Tanz fand sie zum Gypsy-Jazz, was man an ihrer swingenden Darbietung des American Songbook sofort eindrücklich erlebt.

Die drei Brüder Jeffrey, Marcel und Mirano Weiss haben früh gelernt, Gitarre im Stile Django Reinhardts zu spielen und sind bereits mit Größen wie Stochelo Rosenberg, Wawau Adler oder Giovanni Weiss aufgetreten. Nachdem sie als Bandmitglieder des mehrfachen Jazzecho-Preisträgers Giovanni Weiss wichtige internationale Erfahrungen vor großem Publikum sammeln konnten, präsentieren sie nun ihre eigene Interpretation der Musik Django Reinhardts. Oliver Zierke am Bass war bei der Bigband Stintfunk viele Jahre im Cotton Club tätig.

Das Quintett lässt uns eintauchen in das Paris der 30er und 40er Jahre des letzten Jahrhunderts, als Django Reinhardt mit verschiedenen Sängern und Sängerinnen und dem Quintette du Hot Club de France seine europäische Version des Jazz von Louis Armstrong und Duke Ellington, aber auch viele eigene Kompositionen virtuos präsentierte.

Auch einige georgische Lieder und neuere Entwicklungen des Gypsy-Jazz, wie sie von Bireli Lagrene, Stochelo Rosenberg oder Joscho Stephan verkörpert werden, sind im Repertoire von Mariam Kiria und Django Forever enthalten.

Ihr Musikstil ist größtenteils schneller Swing, zu dem auch das Balboa-, Charleston- oder Shag-Tanzbein geschwungen werden kann.

Eintritt 15 €

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Donnerstag, 13.10.2022 – 19 Uhr

MusikQuiz mit Lutz Mühlhaus

Foto: Lutz

Thema: “2010er”

Kneipenquiz – der absolute Renner in Hamburg. Und ab jetzt auch in Harburg!

Auf alle Musikfreaks warten nicht 99 Luftballons sondern 50 Hits aus mehr als fünf Jahrzehnten Musikgeschichte. Querbeet und doch immer mitten in den Gehörgang. Kennt man alles – man kommt nur oftmals nicht drauf. Jeder Titel wird für nur 30 Sekunden angespielt und dann heißt es raten. Es wird allein oder im Team gespielt. Am Ende wird der Musikexperte des Abends ermittelt und prämiert.

KEINE ABENDKASSE, NUR mit Vorreservierung unter: literatur@fischhalle-harburg.de

Eintritt/Startgeld 10 €

Das Startgeld von € 10.- pro Person fließt in ein Entwicklungshilfeprojekt in Bonthe, Sierra Leone/Westafrika. Infos unter http://www.bonthecenter.org/


Freitag, 14.10.2022 – 20 Uhr

SAFIRE und Band

Foto © SAFIRE

Sarife Afonso steht mit ihrer fantastischen Band und einer EP voller emotions-geladener Songs in den Startlöchern! Die 28-jährige Halbspanierin zeigt mit der Veröffentlichung von „Relations“ ihre weiche, gefühlvolle Seite, verpackt in kreative Verarbeitungen ihrer ganz persönlichen, zwischenmenschlichen Erfahrungen.

„Mental Health“ ist für sie ein großes Thema, da es heutzutage laut ihr wichtig ist, zu lernen, seine Emotionen auszudrücken und zu verarbeiten. Mit Hilfe ihrer grandiosen Mitmusiker hat sie es geschafft, ihren Emotionen Klänge, sowie Farben zu verleihen und kann es kaum erwarten, diese mit euch zu teilen.

Wer auf groovige, satte R‘n‘B-Sounds, gepaart mit warmen Soul-Gesang steht, der sollte sich „SARIFE“ auf keinen Fall entgehen lassen!

 

Eintritt 15 €

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Samstag, 22.10.2022 – ab 19 Uhr 

Grafik © Sabine Schnell

An die 20 Locations laden dieses Jahr zu der 12. SuedKultur MusicNight nach Hamburg-Süd ein.

Das Besondere ist: Ein Preis, alle Locations, an die 40 Acts. Einen Ticketvorverkauf gibt es nicht, mit dem Eintritt bei einer der Locations, erhält man ein Bändchen zum Einlass an alle Orte.

 

In der Fischhalle erwartet euch dieses Programm:

19 Uhr – Werner Pfeifer und die Hafenbande

Foto © Hafenbande

Foto © Hafenbande

Er ist Journalist, Wohnschiffer und Musiker: der Harburger Werner Pfeifer. Im Harburger Binnenhafen betreibt er mit der Fischhalle Harburg ein eigenes kleines maritimes Kulturzentrum. Gleich neben seiner alten Hafenfähre, auf der er wohnt. Auf und an der Elbe sind auch seine Hafenballaden, Liebeslieder und Chansons entstanden.

Mit seiner Debut CD “kleiner ozean” erhielt er den Harburger Kulturpreis. Es sind die einzigen Lieder die jemals über die stille Schönheit des kleinen Hafengebietes und seine Bewohner geschrieben wurden. Sie sind der Kern seines umfassenden Lieder Repertoires. Einfühlsame Melodien und wunderschöne Texte verbinden sich.

Seine Band gibt den Songs die Würze:
Sabine Dreismann: Gesang, Saxophon und Querflöte,
Kai Rake: Keyboard
Gregor Nuxoll: Bass

www.werner-pfeifer.eu

 

21 Uhr – Feel Violet

Foto © Feel Violet

Ehrlicher Blues in modern, von hart bis weich mit Einflüssen von Jazz und Soul.

Eine bezaubernde Stimme, kraftvoll bis zärtlich und zurück. Fette Gitarren Soli, Hammond und Piano Sounds mit viel Groove von Bass und Schlagzeug.

Das ist Feel Violet!

Lasst Euch wundervoll unterhalten und verbringt einen schönen Abend mit dieser coolen Band!

Voice – Violetta Topcev
Guitar – Michael Wilhelmi
Keyboard – Burkhard Beneke
Bass – Hardy Best
Drums – Phil Werner

 


Donnerstag, 27.10.2022 – 19 Uhr 

Der Hafen liest…

„Du bist in einer Krise. Herzlichen Glückwunsch. Jetzt wird alles gut“

Lesung mit Anastasia Umrik

Foto © Julia Santoso

Wie kann ein Neuanfang in Krisenzeiten gelingen? Coach und Autorin Anastasia Umrik gibt Impulse.

Das Leben ist eigen, es mutet uns Schicksalsschläge und Krisen zu. Diese lassen Träume und Pläne zerplatzen, bringen Ängste mit sich. Manch eine:r möchte sich lieber unter der Decke verkriechen, bis alles vorbei ist. Wie schafft man es Zuversicht zu behalten?

Darum geht es im neuem Buch von Anastasia Umrik „Du bist in einer Krise. Herzlichen Glückwunsch. Jetzt wird alles gut“ (erschienen im Fischer Verlag)

„Nur weil du stolperst, fällst du nicht. Und selbst wenn du fällst, bist du noch lange nicht am Ende. Im Gegenteil. Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt, alles in deinem Leben auf Neubeginn zu stellen: deine Freundschaften, deine Beziehungen, deine Arbeit, deine eigenen Handlungen. Erst wenn du bis an die Wurzel deines Unwohlseins gegangen bist und die Weichen deines Lebensweges neu gestellt hast, hast du den Schlüssel zur Lösung all deiner bestehenden Probleme in der Hand“.

Anastasia Umrik, 1987 in Kasachstan geboren, ist, bedingt auch durch ihre eigene Geschichte, eine Expertin für Neuanfänge. Die Autorin bekommt als Kind die Diagnose „Spinale Muskelatrophie“, eine Muskelerkrankung und ist im Rollstuhl unterwegs.

Es gibt Menschen, die, wenn sie Anastasia zum ersten Mal sehen, verleitet sind sie in drei Randgruppen-Schubladen zu stecken: weiblich, Ausländerin und auch noch behindert. Aber Anastasia ist viel mehr als das: unfassbar witzig, unfassbar inspirierend und unfassbar engagiert. Sie ist Initiatorin von Projekten und Organisationen wie „anderStark – Stärke braucht keine Muskeln“ und „inkluWAS – design, das denken verändert“.

Anastasia Umrik lebt und arbeitet  als Autorin, Rednerin & Coach in Hamburg. Sie schreibt Blogs und man kann podcasts mit ihr verfolgen .

Mehr unter https://anastasia-umrik.de

Eintritt 15 €

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Freitag, 28.10.2022 – 20 Uhr 

Tangos, barcos y judios

Miguel Wolf (Gesang, Gitarre und Geschichten)

Foto © Kristina Tönnsen

In seinem neuen Tangoprogramm macht sich Miguel Wolf auf die Suche nach den jüdischen Spuren im argentinischen Tango. Und er wird fündig: Komponisten, Texter, Musiker, Orchesterchefs, Verleger und Radiomoderatoren. Aus Osteuropa kamen sie nach Argentinien und der Tango öffnete Ihnen die Türen in die Gesellschaft. Nicht immer unter ihrem wahren Namen, denn „wenn du Tango singen willst, heißt du besser weder Leon noch Zucker“. Freuen Sie sich auf Geschichten und Tangos von Raúl Kaplún (Israel Kaflun), Chico Novarro (Bernardo Mitnik) und vielen anderen – präsentiert mit viel Intensität und großem Charme.

Der Künstler:

Miguel Wolf wurde in Chile als Nachkomme emigrierter deutscher Juden geboren und lebt seit bald 35 Jahren in Hamburg. Zahlreiche Reisen führten ihn nach Buenos Aires, wo er Unterricht bei Patricia Andrade (Gesang) und Ramón Maschio sowie Adrian Lacruz (Gitarre) erhielt.

Eintritt 15 €

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Samstag, 29.10.2022 – 20 Uhr 

GUNGUN

Foto © Gungun

GUNGUN machen Weltmusik am Puls der Zeit. Die fünfköpfige Band verbindet die äthiopischen Wurzeln ihrer Sängerin Feven Yoseph mit dem Jazz, Reggae, Soul und Rhythm & Blues der Metropole Berlin. Rhythmisch knapp und griffig, fließend und zart in der Melodie – und über allem die feine, glasklare Stimme von Feven Yoseph, die mal auf englisch und mal in ihrer Heimatsprache amharisch singt.

Die Themen in der Musik von GUNGUN sind so reichhaltig wie das Leben selbst. Es geht um Offenheit, Spiritualität und Fortschritt. Um all das, was entstehen kann, wenn unterschiedliche Kulturen aufeinandertreffen und sich gegenseitig inspirieren.

Melancholische und nachdenkliche Momente stecken in dieser Musik, aber auch eine große Lebensfreude und spirituelle Weisheit. Eine Musik, die etwas Heilendes hat. Und die noch dazu tanzbar ist.

Feven Yoseph(vocals), Marcus Rust (keys, flugelhorn), Fritz Bayer (acoustic & electric guitar), Felix Otto Jacobi (double-bass & electric bass), Jakob Hegner (drums & percussion)

Eintritt 18 €

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Donnerstag, 3.11.2022 – 19 Uhr

MusikQuiz mit Lutz Mühlhaus

Foto: Lutz

Thema: “Family”

Kneipenquiz – der absolute Renner in Hamburg. Und ab jetzt auch in Harburg!

Auf alle Musikfreaks warten nicht 99 Luftballons sondern 50 Hits aus mehr als fünf Jahrzehnten Musikgeschichte. Querbeet und doch immer mitten in den Gehörgang. Kennt man alles – man kommt nur oftmals nicht drauf. Jeder Titel wird für nur 30 Sekunden angespielt und dann heißt es raten. Es wird allein oder im Team gespielt. Am Ende wird der Musikexperte des Abends ermittelt und prämiert.

KEINE ABENDKASSE, NUR mit Vorreservierung unter: literatur@fischhalle-harburg.de

Eintritt/Startgeld 10 €

Das Startgeld von € 10.- pro Person fließt in ein Entwicklungshilfeprojekt in Bonthe, Sierra Leone/Westafrika. Infos unter http://www.bonthecenter.org/


Freitag, 4.11.2022 – 20 Uhr

Tom Klose

Foto © Tom Klose

Gefühl über Kalkül

Tom Klose ist ein Mann der Gegensätze: Stets von seiner treuen Gitarre begleitet, singt er mal mit zarter zerbrechlicher Kopfstimme, mal mit harter mächtiger Bruststimme. Dabei präsentiert er sein Herz auf dem Silbertablett, mit einer Garnitur aus tiefer Melancholie und purer Lebensfreude. Diese Dualismen finden sich auch auf seinem neuen Album „Echoes“ wieder, das im Oktober erschienen ist und unter anderem das allgegenwärtige Wechselspiel von Angst und Liebe behandelt.

Dem Wahl-Hamburger gelingt mit diesem Album ein eleganter musikalischer Spagat zwischen Indie à la Radiohead und Pop à la John Mayer. Er bleibt dabei aber weiterhin dem klassischen Songwriting aus dem Folk-Genre treu, das man von seinen drei vergangenen Veröffentlichungen gewohnt ist. Tom Klose geht es um Wahrhaftigkeit und um den Song an sich, was in Zeiten oberflächlicher Selbstdarstellung eine erfrischende Abwechslung darstellt. Er weiß, wer er ist und es ist in jeder Minute spürbar, dass er nach sechs Jahren Musik als Hauptberuf nicht nur seinen Sound, sondern auch sich selbst gefunden hat.

Nach einem Album, zwei EP’s und über 600 Auftritten, unter anderem im Vorprogramm von Ed Sheeran, Tim Bendzko, Bernhoft und Wallis Bird, begann vor zwei Jahren die Arbeit am zweiten Album. Eine Arbeit, die in jeglicher Hinsicht dem DIY-Gedanken folgt, denn der gebürtige Flensburger hat seine neue Platte nicht nur selbst geschrieben, arrangiert und produziert, sondern auch mit Hilfe eines Crowdfundings finanziert. Der Titel „Echoes“ bezieht sich auf die Geister der Vergangenheit, die wie längst verklungene Töne in die Gegenwart nachhallen. Dies spiegelt sich auch in den bluesigen und souligen Tönen wider, die in Songs wie „Unconditionally“ und „Icarus“ angeschlagen werden und an die großen Hymnen aus den 60ern erinnern.

Seine Konzerte sind ein Hochgenuss für jeden, der mit menschlichen Gefühlen generell etwas anfangen kann, dem Gänsehaut nichts ausmacht und der nicht zu stolz ist, die ein oder andere Träne zu verdrücken. Im November findet nun die erste deutschlandweite Tour mit Band seit drei Jahren statt – diese Gelegenheit sollte man sich also nicht entgehen lassen, Tickets sind absofort erhältlich.

Mehr Infos unter: www.tomklose.de

Eintritt 15 € 

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Samstag, 5.11.2022 – 20 Uhr

Appeltown Washboard Worms

Foto © Appletown Washboard Worm

Irish Folksongs der Dubliners, Country-Kracher von Johnny Cash haben sie ebenso im Programm, wie artistischen Boogie-Woogie vier- und sechshändig auf dem Piano gespielt. Alte Skiffle-Songs von Lonnie Donegan wechseln mit Rock´n´Roll von Bill Haley, Elvis Presley, Jerry Lee Lewis und den Beatles. Aufgelockert wird das Programm durch Instrumental-Soli des Zaubergeigers, professioneller Musiker der Hamburger Symphoniker, den es nicht auf der Bühne hält und der im Publikum spielend wahre Begeisterungsstürme auslöst.

Mehr Infos unter: https://www.appeltownww.de/

Eintritt 15 € 

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Sonntag, 6.11.2022 – 12 bis 20 Uhr

Harburger Kulturtag

Foto © chapchaplin

Ausstellung „Magische Realität“ – Objekte von Bernd Muss
Vernissage mit Slam Poetry von Milow

Der Künstler ist von 12 bis 18 Uhr anwesend

„MAGISCHE REALITÄT“

Objekte von Bernd Muss

Am Anfang war eine rostige Dose, ein Zufallsfundstück. Die grandiose Patina weckte sein Interesse, fasziniert von den Farbtönen und der Struktur , die der Rost über die Zeit, im Zusammenspiel mit äußeren Einflüssen wie Wasser und Wind, hinterlassen hatte und Bernd Muss fing an zu sammeln. Ohne zu wissen ob jemals etwas daraus entstehen würde.

„Eines Tages schipperte seelenruhig ein Schiff an meinem geistigen Auge vorbei“ – die Idee alte Schiffe und maritime Objekte aus Fundstücken wie rostigem Blech und Metall herzustellen, war geboren. Mit der See, dem „Großen Fluss“ und dem Hafen vor der Tür gab es genug Inspiration für den Künstler. Bernd Muss entdeckte den Hafen und die Elbe neu, immer auf der Suche nach angespültem Material oder achtlos weggeworfenen Dingen. Der Versuch alles zu verwerten, von der kleinsten Schraube bis zu größeren Metallteilen ist grandioses Upcycling der künstlerischen Art.

Angepasst, geschliffen und im Zusammenspiel verschiedenster Materialien entstehen Objekte der See, des Wassers und der Träume. Die Spuren, die die Elemente auf den Fundstücken hinterlassen haben, machen seine Objekte zu seltenen Unikaten.

Der Kulturpin ist für 3 € in der Fischhalle erhältlich!


Mittwoch, 9.11.2022 – 20 Uhr

Special Modern Jazz Concert
Clémence Menachère/Frankreich und Helge Sunde/Norwegen
“Unter Wasser”

Foto © Sophie Daum / Helge Sunde

Die Jazz-Flötistin Clémence Manachère, geboren und aufgewachsen in Frankreich, steht im Mittelpunkt der sechsten Ausgabe des Projektes „Mixed Generations“ der Jazz Federation Hamburg. Sie kann sich einen Traum erfüllen: sie hat die Chance bekommen, einen intensiven Workshop mit anschließender Konzert-Tour mit ihrem Hero und Mentor Helge Sunde zu bestreiten. Clémence ist viel herumgekommen und vereint in ihrer Musik viele Ansätze. Ihre Kompositionen sind rhythmisch mitunter komplex und harmonisch vielfarbig, sie verbinden vielschichtig groovende „odd meter“ mit den wabernden Welten der Mikrotonalität. Für die Tour mit dem norwegischen Posaunenstar und ihrer Band „Unterwasser“ hat sie ein ganz neues Programm konzipiert und komponiert, perfekt auf die neue aufregende Besetzung mit Helge Sunde zugeschnitten.

Die Workshops finden Ende April in Hamburg statt; die anschließende Tour führt nach Lübeck (28. April) und in das Herrenhaus Viecheln in Mecklenburg-Vorpommern (29. April) und endet mit einem Auftritt in der JazzHall an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater am 30. April – und stellt damit den Beitrag der Jazz Federation zum diesjährigen International Jazzday dar.

Helge Sunde ist einer der führenden Jazzmusiker der norwegischen Szene. Neben seinem Posaunenspiel ist er ein wichtiger Komponist und Leiter von Bigbands und Large Ensembles. Er hat diverse Veröffentlichungen auf renommierten Labels wie ECM und ACT vorzuweisen. Sunde wurde unter anderem mit dem Spellemannprisen und dem ECHO Jazz ausgezeichnet. Er führt regelmäßig internationale Workshops mit Musikern aus ganz Europa durch – bei einem solchen Workshop haben sich Helge Sunde und Clémence Manachère das erste Mal getroffen.

Das Projekt „Mixed Generations“ soll ehrgeizigen jungen Musikern aus Hamburg ermöglichen, sich einen international renommierten Mentor zu wählen, um mit ihm ein anspruchsvolles Musik-Projekt zu entwickeln und umzusetzen. Eine hochkarätig besetzte Jury hat in diesem Jahr mit Clémence zum ersten Mal eine Frau für dieses Projekt nominiert, das großzügig von der Stiftung Feldtmann Kulturell gefördert wird.

Besetzung : Helge Sunde (tb), Nico Bauckholt (b), Moritz Hamm (ds), Patrick Huss (perc),

Clémence Manachère (ft, comp)

Das erste Album von Clémence Manachère und ihrer Band erschien unter dem Titel „Unterwasser“ im Februar 2020 bei Cattitude Records

Helge Sunde hat bei ACT mit seinem Ensemble „Denada“ die Alben „Denada“ (2007) und „Finding Nymo“ (2009) aufgenommen, ferner noch „Windfall“ (2013) bei dem Label Ozella und bei ECM das Album „Hommage à Eberhard Weber“ – u.a. mit Jan Garbarek, Pat Metheny und Gary Burton.

Eintritt 21 € 

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Freitag, 18.11.2022 – 19 Uhr 

Mascha Kaléko „… ich laß’ mich nicht zähmen“

Ein Abend mit Dorit Meyer-Gastell

Foto © Dorit Meyer-Gastell

Lebendig, sinnlich, melancholisch

Mascha Kaléko ist eine, 1907 in Polen geborene, jüdische Dichterin, die mit ihren „Alltagsgedichten“ in den 1930er Jahren Berlin erobert. In diesen begegnen sich Lyrik und Spott, Gefühl und Ironie, Berliner Witz und jüdische Weisheit. Nach Ausschluss aus der Reichsschrifttumskammer und einem Schreibverbot emigriert Mascha Kaléko 1935 nach Amerika.

Doch noch härter als die Emigration in die USA wirkte 1966 die „Heimkehr ins Land der Väter“ nach Israel und setzte die Dichterin der gnadenlosen Isolierung aus.

Auf einer Reise nach Europa erkrankt sie und stirbt 1975 in Zürich.

Dorit Meyer-Gastell zeichnet die Lebensreise der „weiblichen Kästner“ und „Großstadtlerche“ – wie Mascha von Kritikern liebevoll genannt wird – anhand ihrer Gedichte nach und ermöglicht einen Einblick in eine humorvolle, aber auch getriebene und heimatlose Dichterseele.

Dorit Meyer-Gastell lebt in Hamburg, ist Schauspielerin, Tanzleiterin, Yogalehrerin, studierte Kulturpädagogik in Hildesheim, bevor sie in Hamburg eine private Schauspielschule besuchte und schon bald ihr erstes Soloprogramm auf die Bühne stellte. Mit Vorliebe widmet sie sich LyrikerInnen, deren Leben und/oder Werk sie in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen RegisseurInnen szenisch aufarbeitet und als Solo oder auch zu zweit ihrem Publikum präsentiert. Darunter Programme mit Texten von Mascha Kaléko, Julie Schrader, Francois Villon,  Kurt Tucholsky, Friedhelm Kändler…sowie Programme für Kinder. Z.B „Mary L. von Cook..eine Seequatschgeschichte“

Mehr Infos unter www.theater-esprit.de

Eintritt 20 €

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Samstag, 19.11.2022 – 19 Uhr 

Working Advocates – Harburger Rock vom Feinsten!

Foto © Working Advocates

Von den Beatles über Eric Clapton, Neil Young bis zu den Stones! Die Harburger Band Working Advocates besteht tatsächlich aus Rechtsanwälten und ihren Freunden. Vorneweg Frontman Harald Muras, Harburger SPD- Urgestein und Bezirksabgeordneter im Unruhestand. Er steht mit seinem Sohn Volker an den Gitarren und den Keybords. Dazu kommt noch ein Akkordeon. Johannes Stolt übernimmt die Drums und Michael Petersen steht am Bass. Die Jungs versprechen fetzigen Blues, Rock und Rock n Roll. Rust never sleeps! 

Eintritt 15 €

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Mittwoch, 23.11.2022 – 19 Uhr 

“Wiehnachtsstress” mit Gerd Spiekermann

Foto © Gerd Spiekermann

Endlich mal wieder Weihnachten feiern, am besten so wie früher, denn da war ja bekanntlich… Hollstopp! Gerd Spiekermann hat seine ganz eigene Meinung über das große Fest, die lieben Verwandten und die Suche nach dem richtigen Geschenk. Op Platt, versteiht sick.

Gerd Spiekermann wurde 1952 in Ovelgönne/Kreis Wesermarsch geboren und ist mit der niederdeutschen Sprache groß geworden. Er mag Hamburg, seine Wahlheimat und erzählt gerne Geschichten von em un ehr. Kein Wunder, dass die Arbeit als Plattdeutsch-Redakteur bei NDR 90,3 für Gerd Spiekermann der Traumberuf war.

Sein Markenzeichen sind seine Hör mal ́n beten to-Geschichten und die Reihe Knapp op Platt.

18 Bücher und 7 CDs mit seinen plattdeutschen Erzählungen hat er bisher veröffentlicht, außerdem die Festschrift »100 Jahre Ohnsorg-Theater«.

Viermal wurde Gerd Spiekermann übrigens für seine plattdeutschen Erzählungen mit literarischen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Fritz-Reuter-Preis der Carl-Toepfer-Stiftung. Sein Kommentar: »Und das freut ein ́ denn ja auch.«

Eintritt 20 €

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Samstag, 26.11.2022 – 20 Uhr 

Die Andersons

Foto © Die Andersons

Ned, Ted & Brad aus Salt Lake City, Utah. Das sind die Andersons!

Seit 2005 im ganzen Land durch ihren unbürokratischen und akustischen ComedyRock bekannt. In den Satteltaschen haben sie die größten Hits der letzten Jahrzehnte. Mehr als zwei Akustikgitarren und einem Cajon braucht man nicht für einen unvergesslichen Abend. Egal zu welcher Veranstaltung die Cowboys von der Förde gerufen werden, sie erfüllen jeden Auftrag.

Sei dabei und werde ein Teil der Anderson-Family!

Ganz nach dem Motto: „Komm als Fremder und geh als Anderson!“

www.dieandersons.de/

Eintritt 15 €

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Dienstag, 29.11.2022 – 19 Uhr 

Überleben im Bunker

 

Foto: Röhrenbunker am Kanalplatz. Klaus Barnick/GWH

Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine sind Bunker wieder mehr in den Blick geraten. Für die Menschen in Kriegsgebieten sind sie heute wichtige Schutzräume, für die Einwohner Harburgs waren sie es im Zweiten Weltkrieg. Bunker sind für das Überleben gebaut – aber wie lebt man in ihnen? Ausgehend vom gut erhaltenen Röhrenbunker in unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsortes wird mit Zeitzeugenberichten, Archivrecherchen und historischen Fotos dargestellt, welche Bedeutung Bunker in Harburg hatten.

Ein Vortrag der

Eintritt frei


Samstag, 3.12.2022 – 20 Uhr

DIE TÜDELBAND – Folk-Pop op Platt

Foto © Carla Hieber

Die Tüdelband stellt ihr neues Album in der Fischhalle vor. Uns erwarten ein kommodiger Abend und eine Menge neuer Songs, die im Harburger Binnenhafen geschrieben und aufgenommen wurden.
 
Die Tüdelband ist bekannt für handgemachte Musik mit detailverliebten Arrangements und ihre plattdeutschen Texte. Das Hamburger Duo kann einen kompakten Bandsound erzeugen. Mire Buthmann schreibt die Songs, singt und spielt Gitarre. Malte Müller spielt akustisches Schlagzeug mit elektronischen Elementen, singt Backings und bedient mit dem linken Fuß das Bass-Pedal.
 
Die Tüdelband wagt mit ihrem Platt-Pop den Spagat zwischen Landgasthof und Clubbühne, zwischen Fanta-Korn und Moscow-Mule. Ihre Songs haben Hafenluft und Kneipenmelancholie geatmet. Zusammen mit dem klaren Klang von Mires Stimme, dem außergewöhnlichen Sound von Maltes Hybrid-Schlagzeug und nicht zuletzt auch durch die plattdeutsche Sprache ergibt sich eine ganz eigene Mischung. 
 

Interview und Bandportrait NDR:

Musikvideo „Wenn ik enen Wunsch harr“:

Website:

www.dietuedelband.de

Eintritt 15 € 

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Sonntag, 4.12.2022 – 17 Uhr

Sofia Talvik – Schwedisches Winterkonzert

Foto © Isaac Cheong

Winterkonzert mit Sofia Talvik + Band

Die schwedische Sängerin Sofia Talvik ist mit ihrer jährlichen Dezember-Winter-Konzert-Tour zurück. Die Konzerte bestehen aus einer Vielzahl ihrer eigenen Weihnachtslieder, einigen Liedern ihres gewöhnlichen Repertoires und ausgewählten winterlichen Coversongs. Kein “Jingle Bells” soviel verrät sie uns bereits …

Seit über 10 Jahren hat es sich Sofia zur Tradition gemacht, eine jährliche originelle Weihnachts-Single als Geschenk für ihre Fans zu veröffentlichen. Ihre Mission ist es, eine andere Seite von Weihnachten zu zeigen, als wir normalerweise sehen. Ihre Lieder porträtieren die weniger Glücklichen und Unglücklichen, eine melancholische Seite der Feiertage.

Ihre zarten Songs kreieren eine intime Atmosphäre und zeigen Sofias engelsgleiche Stimme, die nur durch eine geschmackvolle Mischung aus Harmonien und Delays erweitert wird, begleitet von ihrer Akustikgitarre und dem Rhythmus, den sie mit ihren eigenen Füßen, Glocken und einer Stompbox darbietet. Eine schöne und ruhige Pause von der Hektik, dem Treiben und dem weihnachtlichen Einkaufswahnsinn – Das ist, was Sofia Ihnen in ihren Winter-Konzerten bietet.

Sofia veröffentlichte ihr Weihnachtsalbum “When winter comes” 2017 und es führte bald darauf die folk radio charts in den USA an, wo es als fünft meistgespieltes Album einstieg. Auf dem Album werden die alten Lieder mit einer modernen Produktion neu interpretiert und zu einem perfekten Weihnachtsgeschenk verbunden.
 
Begleitet wird Sofia Talvik wieder von Regina Mudrich (Violine) und Martin Zemke (Bass).

Eintritt 18 € 

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Mittwoch, 14.12.2022 – 19 Uhr

MusikQuiz mit Lutz Mühlhaus

Foto: Lutz

Thema: “One Hit Wonder”

Kneipenquiz – der absolute Renner in Hamburg. Und ab jetzt auch in Harburg!

Auf alle Musikfreaks warten nicht 99 Luftballons sondern 50 Hits aus mehr als fünf Jahrzehnten Musikgeschichte. Querbeet und doch immer mitten in den Gehörgang. Kennt man alles – man kommt nur oftmals nicht drauf. Jeder Titel wird für nur 30 Sekunden angespielt und dann heißt es raten. Es wird allein oder im Team gespielt. Am Ende wird der Musikexperte des Abends ermittelt und prämiert.

KEINE ABENDKASSE, NUR mit Vorreservierung unter: literatur@fischhalle-harburg.de

Eintritt/Startgeld 10 €

Das Startgeld von € 10.- pro Person fließt in ein Entwicklungshilfeprojekt in Bonthe, Sierra Leone/Westafrika. Infos unter http://www.bonthecenter.org/


Donnerstag, 15.12.2022 – 17 Uhr

Begleitgruppe Binnenhafen Harburg


VORSCHAU 2023

Samstag, 28.1.2023 – 20 Uhr

Celtic Cowboys